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Gedichte von K.-H. Wacker
( 183 Personen sind seit dem 1.Juli 2013 eingetragen. )


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43) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 28.Februar 2014 um 11:49 Uhr:
--
Wenn du arm bist ...

Wenn du arm bist- musst du früher sterben,
wenn du reich bist - hast du dafür etwas Zeit,
doch die Ungerechtigkeit auf Erden
schon weis Gott, für mich - zum Himmel schreit.

Wenn du krank bist - musst du viel mehr leiden,
wenn du schwach bist - kannst du viel verlier`n,
doch die Welt muss das - nicht unterscheiden,
denn das Schicksal zwingt dich - so zu spür`n.

Wenn du Macht hast - zwingt sie dich zum Siegen,
wenn du stark bist - fällt Erfolg dir hin,
doch die beiden können dich verbiegen,
dass du und ich, kein Mensch mehr bin.

Wenn du glaubst, Gott dich behütet,
wenn du meinst, er Hilfe dir gewährt,
dann gib acht, dass teuflich dir nicht wütet
auf dieser Welt, so manches krumme Schwert.

Wenn du meinst, ich sei ein schlauer Bruder,
wenn du denkst , ich wär` der Wahrheit letzter Schluss,
dann bedenk`: Du führ`st nur selbst das Ruder,
weil dein Schiff ich auch nicht steuern muß!


43b) Anzeige / Angebote schrieb am 26.September 2017:
--

42) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 26.Februar 2014 um 14:49 Uhr:
--
Indianerland ...

Der Ritt geht einsam durch das Land,
so dunkel ist die Nacht,
der Feind schleicht mit, zur linken Hand,
man hört ihn, wenn er lacht ...

An meinem Leib geborgen,
die Tasche mit dem Brief
und dazu viele Sorgen,
der rote Mann nicht schlief ...

So geht der Ritt durch diese Nacht,
der Falbe trabt im Schritt,
die Order nach Fort Bragg gebracht,
hängt ab von meinem Glück ...

Im Sattel ziehen mit, die Stunden,
das Wachen auf dem Pfad,
die Augen suchen unumwunden,
wo sich was rühren mag?

Doch vor dem Morgengrauen,
bei`m Feind der Schrei sich bricht,
ich kann zur Horde schauen,
die jetzt erscheint im Licht ...

Mit sanften Worten und Geflüster,
den Falben treib` ich an,
er streckt sich lang, schnaubt durch die Nüster
und springt nun schnell voran ...

Die Jagd geht in den Tag hinein,
wo mancher Pfeil mich fehlt,
nach Stunden wieder ganz allein,
der Tod hat mich nicht auserwählt ...

41) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 25.Februar 2014 um 17:28 Uhr:
--
Fuku – Tscherno ...

Tschernobil und Fukushima,
Atom das man nicht riecht noch sieht
und schaut man hin, zu dem Dilemma,
da ahnt man schon, was da geschieht.

So einfach da - noch weiter schlafen?
Vielleicht einfach auch schon weg seh`n
Erst wach werden bis die uns trafen
und wir verseucht noch unter geh`n?

Die Politik scheint`s kann`s nicht richten,
denn seit Jahrzehnten sie versagt,
zumal die Lobby, die „ verpflichten,“
weg zu schauen, Tag um Tag.

Vielleicht muss uns die Haut erst röten
oder erst in Fetzen geh`n?
Vielleicht auch nur der Husten töten,
im atomar` unangenehm?

In Fuku... schon das Meer verseucht,
das Treibgut weltweit schon verteilt,
auch darüber man uns doch täuscht
und meint, dass die Natur es heilt.

Wohl erst, in hunderttausend Jahren,
nach wie viel Tod und Krankheitsbild,?
So wird die Politik verfahren,
weil das Verschieben nur noch gilt.

Verschoben auf den Tag, nach Morgen
und das nennt man, Problem adieu,
die Zukunft tut man so versorgen,
verstrahlt wird dort ja nur die See.

Tschernobil und Fukushima,
Inferno dass die Menschen trifft
und vor allem auch das Klima,
denn beide schleudern um sich Gift.

Da Atomar, dort die Chemie,
das eine strahlt, das and`re stinkt,
befallen schon der Mensch, das Vieh,
man uns verseucht - wohl auch schon stimmt.

40) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 22.Februar 2014 um 13:53 Uhr:
--
380 Pferdestärke …

380 Pferdestärke, da zieht die SZM schnell an,
und kann die Straßen einfach „ schlucken“,
mit 40-Tonnen, als Gespann,
da braucht man nicht mehr aufzumucken.

Ob Norwegen oder Schweden,
auch bis Madrid oder nach Rom,
lange Strecken wir erleben
und das noch für den kleinsten Lohn.

Hinter`m Steuer, Tag und Nächte,
wo Eis und Regen uns oft trifft,
der kleinste Fehler sich da rächte,
bei einer Ladung mit viel Gift.

Manchesmal an Straßenrändern,
ein Kreuz mahnt da, für die Gefahr,
gleich wohl auch in welchen Ländern,
dass hier auch schon ein Unfall war.

Mal viele tote Leiber
und meistens Frau, Kind oder Mann,
man fährt vorbei und weiter,
denkt dann nicht mehr daran.

So stirbt sich`s auf den Straßen,
zurück bleibt nur ein Wrack,
doch weiter viele Rasen,
vielleicht wohl für den nächsten Sack?

Man fährt oft auch gegen den Wind,
selbst wenn ein Sturm peitscht vor der Sicht,
selbst wo Trucks umgeflogen sind
und hofft, dass man nicht wird erwischt.

Dort wo im Tal die Hähne krähen
oder am Berg der Häher schreit,
da kann man oft nicht sehr weit sehen
und bleibt mit dem Fuß bremsbereit.

So fährt man in den Tag hinein
und oft auch in die Nacht,
mit einem Truck, so ganz allein
und sich schon Sorgen macht:

Komm` ich nach Haus` und auch zurück?
Vor allem auch gesund?
Doch wenn verlassen mich das Glück,
dann war die Straße der Abgrund.

Anmerkung: SZM= Sattelzugmaschine. 09.02.2014

39) Anonym schrieb am 19.Februar 2014 um 14:54 Uhr:
--
Oh-mein Staat .....

Verlottert ist die Republik,
verlottert nicht ihr Volk,
verlottert nur die Politik,
zur Schlachtbank wird gerollt.

Ein Staat beginnt sich zu verbiegen,
ein Land rutscht rechts nach Jahren hin,
verkohlte Politik im Lügen
hat daran Teil und das ist schlimm.

In Doppelzungen wird gestritten
im Bundestag der oft leer steht,
denn im Plenarsaal herrschen Sitten,
wo der Hahn nach Hühnern kräht.

Wie Dick und Doof man biegt sich stündlich
`mal Ja,`mal Nein-`mal weis nicht mehr,
die Politik schon unergründlich
am Hintern kriecht sie oft einher.

Immer recht und doch verschieden,
zweimal Dummheit im Gesetz,
Politiker die sich nur üben
als Isegrimm und Meister Petz.

Schlafmützen die in Amt und Würden
links den Dolch und rechts den Hut
unredlich nehmen die Hürden,
selbst wenn das Volk schon „ bluten „ tut.

Nichts begriffen , nichts gesehen,
nichts getan und nichts gemacht,
Politik am Kreisel drehen,
Deutschland wieder-Gute Nacht.

Viele Diebe ihrer Pflichten,
viele Räuber wohlgebor`n,
alle nennen sich doch Christen,
doch ihren Gott schon längst verlor`n.

In Berlin Korinthenkacker,
Filz und Proporz bei der Hand,
schielend wie ein alter Macker,
der nichts von Politik verstand.

Deutschland-wo bist du geblieben?
Rückwärts fällt der Staat schon hin,
wollen die uns Volk verbiegen ?
Mensch, wer weis, was ich dann bin?

Deutschland-was soll ich jetzt raten?
Deutschland-wohin führst du mich?
gehst du demokratisch baden
oder erholst wieder dich?

Ein Bürger-ein Wähler

38) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 19.Februar 2014 um 14:49 Uhr:
--
Oh-mein Staat .....
 
Verlottert ist die Republik,
verlottert nicht ihr Volk,
verlottert nur die Politik,
zur Schlachtbank wird gerollt.
 
Ein Staat beginnt sich zu verbiegen,
ein Land rutscht rechts nach Jahren hin,
verkohlte Politik im Lügen
hat daran Teil und das ist schlimm.
 
In Doppelzungen wird gestritten
im Bundestag der oft leer steht,
denn im Plenarsaal herrschen Sitten,
wo der Hahn nach Hühnern kräht.
 
Wie Dick und Doff man biegt sich stündlich
`mal Ja,`mal Nein-`mal weis nicht mehr,
die Politik schon unergründlich
am Hintern kriecht sie oft einher.
 
Immer recht und doch verschieden,
zweimal Dummheit im Gesetz,
Politiker die sich nur üben
als Isegrimm und Meister Petz.
 
Schlafmützen die in Amt und Würden
links den Dolch und rechts den Hut
unredlich nehmen die Hürden,
selbst wenn das Volk schon „ bluten „ tut.
 
Nichts begriffen , nichts gesehen,
nichts getan und nichts gemacht,
Politik am Kreisel drehen,
Deutschland wieder-Gute Nacht.
 
Viele Diebe ihrer Pflichten,
viele Räuber wohlgebor`n,
alle nennen sich doch Christen,
doch ihren Gott schon längst verlor`n.
 
In Berlin Korinthenkacker,
Filz und Proporz bei der Hand,
schielend wie ein alter Macker,
der nichts von Politik verstand.
 
Deutschland-wo bist du geblieben?
Rückwärts fällt der Staat schon hin,
wollen die uns Volk verbiegen ?
Mensch, wer weis, was ich dann bin?
 
Deutschland-was soll ich jetzt raten?
Deutschland-wohin führst du mich?
gehst du demokratisch baden
oder erholst wieder dich?
 
Ein Bürger-ein Wähler

37) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 18.Februar 2014 um 11:53 Uhr:
--
Natur ...

Rote Rose – wunderschön,
stachelig am Kleid,
sieht man im vorüber geh`n,
in der Wanderzeit.

Hohe Berge – schneebedeckt,
wo der Enzian blüht,
da wird das Murmeltier erschreckt,
wenn es den Adler sieht.

Wo die Bäche hangwärts springen,
und das Wiesel auch noch lebt,
dort das Wasser hört noch singen,
auch der Wind sich noch umdreht.

Wo die Natur im Gleichgewicht,
das Klima reguliert,
und Fauna, Flora nicht zerbricht,
fühlt man sich noch berührt.

Doch, wenn man hin schaut, rundum blickt,
gefährdet ist schon Wald und Flur,
denn vieles ist dem Mensch missglückt,
das zeigt ja an schon, die Natur.

36) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 17.Februar 2014 um 12:54 Uhr:
--
Moloch …

Die Straßen und die Autobahnen,
ein Moloch, der Menschen erschlägt,
denn die, die sich nicht lassen warnen,
auch die Gefahren mit sich trägt.

Wo manche Rasen, wie von Sinnen,
steht oft ein Kreuz am Straßenrand,
wohl will man ja nur schnell gewinnen,
doch dabei aussetzt, der Verstand.

Nur wer gesehen Blech und Leiber,
Tote geborgen aus dem Wrack,
fährt mit Erschrecken, dann noch weiter,
will so nicht enden, in einem Sack.

Doch viele PS unter`m Steuer,
dient auch als Waffe: „ Komm` fahr` weg,
sonst werde ich das Ungeheuer,
das dir bringt den riesigen Schreck!“

Da wird wohl immer einer rasen,
weiter, schneller, bis zum Ziel
und das auf allen Bundesstraßen,
ohne menschliches Gefühl.

Es röhrt der „ Topf „ hinter dem Wagen,
auch quietschen Reifen, in der Spur,
damit der Fahrer kann ja sagen:
„ Ich bin noch schneller als die Uhr.“

Wahnsinn Straßen – Schicksalsschläge,
da man kann tote Fahrer seh`n,
wie - hie und da – Kreuze am Wege,
die mehr zur Mahnung auch noch steh`n.

Menschen sterben auf den Straßen,
wie auch oft so manches Wild,
nur wer unterlässt das Rasen,
am Steuer seine Pflicht erfüllt.

35) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 15.Februar 2014 um 12:17 Uhr:
--
Hüh -u.- Hot …

Ach ja, der Tag geht auch zur Neige,
wo hüh -u.- hot, die Stunde schlägt,
da glaubt, so manches man erleide
und jammert deshalb unentwegt.

Ach ja, wo Sorgen sind vorhanden,
so hofft, sie flögen schnell davon,
oder sie eben so verschwanden,
doch verharren oft im Hohn.

Ach ja, die Freude lässt sich suchen,
denn die versteckt sich auch im Tag,
doch wer mit seinem Herz kann rufen,
dem sie entgegen kommen mag.

Ach ja, da geht in jeden Tag hinein
und wartet auf die Nacht,
oft ist man dann in ihr allein
und mehrmals dann enttäuscht aufwacht.

Ach ja, der Tag ist Zeit, die laufend schwindet,
wo auch die Stunden drehen mit,
denn beide die Zukunft verbindet,
die nie hält ein in ihrem Schritt.

34) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 12.Februar 2014 um 17:16 Uhr:
--
Mehrmals ...

Mehrmals um die Welt gefahren
ohne einen großen Crash,
nur dort, bei den Bulgaren,
als Trucker hatte einmal Pech.

Da stahl mir Jemand einen Reifen
als ich zur Ruhe abseits stand,
das war für mich, kein gutes Zeichen,
in diesem doch so schönen Land.

Zwar war es nur ein Ersatzrad,
das man am Tankzug führte mit,
doch dass bei unter 20 Grad,
war der Diebstahl, ein starkes Stück.

Es gab aber auch manche Freude,
denn meistens wo ich Abseits stand,
da kamen zu mir Eheleute,
mit heiß Gedränken in der Hand.

Doch schlechte Straßen, mit vielen Tücken,
da war die Fahrt nicht angenehm,
da fuhr man besser, mit dem Schlitten,
die konnte ich oft vor mir seh`n.

Schnee, Eis, Glätte - Rutschgefahr,
Bremsen war nicht nicht angebracht,
nur mit dem Spiel der Gänge war,
die Fahrt noch möglich, in der Nacht.

Schneeketten rauf, Schneeketten ab,
auch fest gefahren oft auf Eis,
da war man körperlich meist platt
und schimpfte auf den ganzen Sche...

Unendlich viele Wälder,
gewährte Einsamkeit
und es wurde noch kälter,
in dieser Jahreszeit.

Doch 20 Meilen vor dem Ziel,
vom Schneesturm überrascht,
der über den Tankzug her fiel,
da blieb nur noch die Rast.

So zu geschneit zwischen den Bergen
und weit und breit auch keine Sicht,
da denkt man manch`mal auch an`s sterben,
fühlt sich sogar nur noch als Wicht.


Zwei Tage später fahrbereit,
der Schnee wie weg gefegt,
doch hinkte nach nun, mit der Zeit
und war sehr aufgeregt.

Doch dann kam an, im „ Tal der Rosen „,
Verspätung kein Problem vor Ort,
dort konnte waschen, Hemd und Hosen,
ansonsten verlor man kein Wort.

Mit Rosenöl beladen,
trat ich die Rückfahrt an
und kam auch ohne Schaden,
die Tage - gut voran.

Es gab keine Kontrollen und auch nicht viel Verkehr,
da fuhr ich in den Nächten weiter, hielt nur kurz zur Rast,
schlief zwei, drei Stunden, mit schnellem Verzehr
und weiter fuhr – nicht angepaßt.

Zwei lange Wochen auf Rückfahrt,
Tage und Nächte, stur im Blick,
Entladen auch an einem Tag
und endlich zuhause, mit viel Glück.

09.02.2014

Anmerkungen:
Im -Tal der Rosen - ( Zentralbulgarien ) befindet sich eine große Anbauregion von Rosenblüten zur Gewinnung von Rosenöl.
In der Regel hat eine Sattelzugmaschine ( SZM ) 8 Gänge, die nochmals durch halbe Gänge getrennt sind, also 14 Gänge insgesamt.

33) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 7.Februar 2014 um 18:18 Uhr:
--
Zwei Tage ...

Noch zwei Tage bis zum Ziel,
die Fracht, gewalzter Stahl,
wohl zum Bau für `nen Schiffskiel,
zwei Coils der besten Wahl.

Und immer die Formalitäten,
an der Grenze – Wartezeit,
auch da kann man sich verspäten,
und ist wieder Fahrbereit.

Dann durch Holland und durch Belgien,
weiter auch bis – nach Frankreich,
stundenlang vorbei an Nelken,
dann Lavendel zum Ausgleich.

Die erste Nacht, die erste Rast,
6 Stunden Schlaf, mehr stiehlt nur Zeit
und immer wieder aufgepasst,
dass der Truck bleibt auch fahrbereit.

Vorbei an Bordeaux bis Irun
und weiter durch das Baskenland,
das heisst: Sehr viele Stunden tun,
auch voraus fahren mit Verstand.

Vor Bilbao halt gemacht,
ein Reifenwechsel stoppte mich,
da schlief ich auch, die halbe Nacht,
danach fuhr weiter – wieder frisch.

Endlich bis Oviedo noch geschafft,
entladen in der Werft am Kai,
doch körperlich total erschlafft,
da schläft man sich erst wieder frei.

Danach ein Anker als Rückladung,
wohl 8 Tonnen wiegt das Stück
für Bremen steht die Lieferung,
damit fahre ich zurück.

Tage über ferne Straßen,
mit wenigen Stunden - Ruh` und Rast,
und durch Nächte, die dermaßen,
bei solchen Fahrten sind auch Last.

05.02.2014
Anmerkung:
Coils- zusammengerolltes Walzstahlblech.
Coilwanne- Art V- Vertiefung in der Mitte des Aufliegers ( Anhänger ).
Irun- franz.-spanische Grenzstadt ( Zollgrenze ).

32) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 3.Februar 2014 um 18:01 Uhr:
--
Tagsüber ...

Zwar kann man lachen durch den Tag,
selbst wenn der Regen fällt,
auch wenn man ja nicht alles mag,
was sich einem entgegen stellt.

Zwar ziehen Stunden auch vorbei,
die manche Fragen bringt,
weil im Alltag das Allerlei,
uns oftmals ja verstimmt.

Zwar kann man sich die Freude suchen
und positiv durch`s Leben geh`n,
auch dort, wo And`re nur noch Fluchen,
vorbei oder einfach weg seh`n.

Zwar soll man ruhig auch `mal weinen,
damit verliert man nicht sein Herz,
auch nicht den Stolz, der muss nicht scheinen,
denn jeder trägt ja manchen Schmerz.

Zwar kann man einfach auch weg schauen,
egal was um sich auch geschieht,
doch damit verliert man Vertrauen
und auch sich noch dabei betrügt.

31) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 2.Februar 2014 um 17:22 Uhr:
--
20 Tonnen …

20 Tonnen hab` geladen
und auf dem Weg zur Autobahn,
doch dann liegt vor mir, rechts im Graben,
beschädigt, verbeult, da ein Nissan.

Die Polizei und Rettungskräfte,
sie winken mich sofort vorbei,
doch seh` ich noch die Menschenreste,
dazwischen hör` noch einen Schrei.

Wieder ein Crash und wie viel tot?
Der Anblick auch schockiert,
zerfetzte Leiber, die blutrot,
das Wrack haben verschmiert.

Zur Autobahn dann aufgefahren
und schon rast der Nächste schnell vorbei,
da rauft man sich doch in den Haaren
und denkt nur noch: „ Ohweih-Ohweih.“

Da, durch den Äther QRZ,
der Trucker „ Salamander „ ruft:
„ Hey Henk, ich bin gleich wieder weg,
die – Bullen – hab` am Hals, verflucht. “

Sofort geb` ich ihm QSL
und nehm` den Fuß vom Gas,
denn vor mir ist die Kontrollstell`
und die verstehen keinen Spaß.

Doch rufe gleich im Funk rund um:
QST- hört alle mit,
auf der A-1 steht der -Bum-,
da winkt uns raus, der schöne Flic.“

Mit dem Ruf der 55
beende ich den Sprechfunk gleich,
denn die BAG so frustig
reagiert auch sehr trickreich.

Da, vor mir winkt auch schon die Kelle,
man zieht mich raus auf den Parkplatz
und dort gleich hin zu einer Stelle,
wo sich dann trifft, die „ Maus und Katz.“

Nun kontrolliert und durch gecheckt:
„ … na, schnell gefahren, überladen?“
Ich sage: „ Nein ...“ und tu` erschreckt,
brauche mir ja nicht selbst zu schaden.


Mein Schaublatt sauber, wie Tempomat,
letztlich der Wink: „ Dann gute Fahrt, „
ich ziehe los, nach dieser Plag`,
für mich war`s ein normaler Tag.

20 Tonnen hab` geladen,
mit den Ängsten, Tag und Nacht,
hoffe – bekomm` keinen Schaden,
der mich hätte umgebracht.

31.01.2014

Hinweise:
Nissan = jap. Automarke.
QRZ = CB-Funk Abkürzung für: Sie werden gerufen, Anruf einer bestimmten Station.
„ Salamander „= CB-Funkrufname eines bestimmten Truckers ( LKW – Fahrers. )
„ Henk „ = niederländisch f. Karlheinz.
„ Bullen „ steht für Polizeibeamte.
QSL = CB-Funk Empfangsbestätigung.
QST = CB-Funk: Durchsage an alle.
„ Bum- „ oder andere Codenamen stehen für BAG ( Bundesamt Güterverkehr ) Kontrollen.
Kelle = Polizeikelle.
Schaublatt - ( Diagrammscheibe ), die Lenk- u.-Ruhezeiten, wie Geschwindigkeit, nachweislich
im Tachograph, aufzeichnet.

30) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 1.Februar 2014 um 11:18 Uhr:
--
Die Hyazinthe …

Ach - versteck` dich, in den Wiesen,
denn der Mensch pflückt gerne dich,
auch zertrampelt mit den Füßen,
Gras und Insekten – fürchterlich.

Ach – wink` nur dem, der dich achtet
und zurück grüßt, dich nicht knickt,
auch wo selbst dich einer pachtet,
wirst du doch dann ausgezwickt.

Ach – zeig` nur die Pracht, dem Winde,
der dich streichelt und nicht zürnt,
doch versteck` dich, Hyazinthe,
wo der zu stark bläst und stürmt.

Neige Abends dich nach Westen,
schlafe erst nach Norden ein,
denn da ruh`st du auch am besten
und putzt dich morgens rein.

Ach – versteck` dich, in den Wiesen,
da schützt dich das Gräsermeer
und du kannst im Licht begrüßen,
wer dich achte, da auch sehr.

Deshalb – Wanderer gibt acht,
schau` dich um, in der Natur,
behand`le dort die Farbenpracht
und zerstöre sie nicht, nur.

29) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 31.Januar 2014 um 18:07 Uhr:
--
Man denkt …?

Was man da sagt und was man denkt
oft unterschiedlich doch ausspricht,
weil Geist und Seele einen lenkt,
die eine meint`s, die and`re nicht.

Was man so hört, oder auch sieht,
steckt nie die Wahrheit drinn`,
doch wenn sie auch sehr nahe liegt,
verliert sie manch`mal ihren Sinn.

Was man so betet oder glaubt,
ob es zu Gott gehört?
Den dieser in der Welt verstaubt,
die von uns wird zerstört.

Was man nicht weiß, was da noch kommt,
ob`s die Ewigkeit bringt?
Wohl nur Gott hat alles gekonnt,
wer weiß, ob das auch stimmt?

Was weiß ich, oder weiß es nicht,
ist vielleicht die Unendlichkeit?
Als Mensch geblieben, nur ein Wicht
und das ist die ganze Wahrheit.

28) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 30.Januar 2014 um 18:13 Uhr:
--
Der Gestank …

Die Meere fangen an zu stinken,
auch Flüsse oft schon chemisch tot,
selbst Berge meist schon eisfrei winken,
die Erde zu ersticken droht.

Die Tierwelt wird auch dezimiert,
die Flora eben so zerstört,
der Wald auch überall verliert,
das alles hat man doch gehört.

Einhalt wird manch`mal gerufen,i
doch weder Politik, noch Staat,
fühlt sich zum Handeln, da berufen,
denn beide fürchten den Spagat.

So wird der Raubau weiter gehen,
denn Einhalt wo? Den sieht man nicht
und versucht den Dreck um zu drehen,
um den zu nehmen - aus der Sicht.

Verschmutzungstrend läuft einfach weiter
und - nach und nach -verschwindet mehr,
die Flora, Fauna, leider – leider,
durch den Mensch, mit Axt und Gewehr.

27) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 29.Januar 2014 um 17:14 Uhr:
--
Ich weiß …?

Was man da sagt und was man denkt
oft unterschiedlich doch ausspricht,
weil Geist und Seele einen lenkt,
die eine meint`s, die and`re nicht.

Was man so hört, oder auch sieht,
steckt nie die Wahrheit drinn`,
doch wenn sie auch sehr nahe liegt,
verliert sie manch`mal ihren Sinn.

Was man so betet oder glaubt,
ob es zu Gott gehört?
Den dieser in der Welt verstaubt,
die von uns wird zerstört.

Was man nicht weiß, was da noch kommt,
ob`s die Ewigkeit bringt?
Wohl nur Gott hat alles gekonnt,
wer weiß, ob das auch stimmt?

Was weiß ich, oder weiß es nicht,
ist vielleicht die Unendlichkeit,
als Mensch geblieben, nur ein Wicht
und das ist die ganze Wahrheit.

26) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 28.Januar 2014 um 15:10 Uhr:
--
Viele Stunden ...

Viele Stunden auf den Straßen,
durchgefahren manche Nacht,
oft die an mir vorbei rasen,
sah ich später, wenn`s gekracht.

40-mTonnen auf den Reifen,
vorbei an Wäldern, wie auch Seen,
die an steilen Kehren pfeifen
und am Berg `mal durch dreh`n.

Im Äther, der Ruf: „ QRV, “
doch im CB-Funk es sehr rauscht,
ein Trucker fragt: „ Wo ist der Stau? „
Manchmal der „ Bulle „ auch mit lauscht.

Ich ruf zurück: „ DX - DX, kann leider Dich kaum hör`n,
zumal ich zwischen Bergen „ häng`,
da tut im Äther zu viel stör`n
und auch nicht Deinen Standort kenn`.“

Die vorbei huschenden Lichter,
in dieser Nacht, wer fährt, wo hin?
Im Augenblick man sieht Gesichter,
nach welchem Ziel, mit welchem Sinn?

Hin und wieder es auch kracht
vor mir auf dem Straßenband,
der das Elend sterblich macht
oder auslöst einen Brand.

Schicksale, die dahin fahren,
geschoben durch Motorenkraft,
ob Jung, ob Alt, wer weiß an Jahren,
mit und ohne Ruh` und Rast.

Tage, Nächte auf den Straßen,
mit 40 Tonnen im Genick,
für Stunden, die die Zeit vergaßen,
immer vorwärts, mit viel Glück.

Doch mit einem Fuß im Graben,
denn sehr oft tödlich ist das Band,
wo manche Trucker da auch starben,
so gar bis total verbrannt.

CB-Funksprache: „ QRV „ = Wer ist Sende -u.- Empfangsbereit.
„ DX „ = Funkverbindung über große Entfernungen.

25) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 26.Januar 2014 um 17:50 Uhr:
--
Zukunftsblind …

Wir laufen zukunftsblind vorüber,
wir schauen weg- was vor uns liegt
verschlafen täglich immer wieder
man dabei sich auch noch belügt.

Denn unser Ich wird schon verkauft
und auch ausspioniert,
selbst uns`re Kinder, wie getauft?
Durchsichtig werden schon frisiert.

Schlafen wir halt so einfach weiter
und schauen weg, was uns noch bringt,
wir bleiben blind und taub, da-leider,
vielleicht doch noch nur Affen sind?

Der Erdumlauf schon zu gemüllt,
Chemie, die uns umringt,
die Welt- Natur, zerstörtes Bild,
wo zu vieles in uns schon stinkt.

A-Bombe nicht mehr zeitgemäß,
Plutoniumwaffe schon entstand,
mit dem Zünder unter`m Gesäß,
fragt: Wo ist da unser Verstand?

Die Meere,Seen,Flüsse und Himmel,
der Boden Erde schon verdreckt,
die Nahrung aus chemischem Schimmel,
wer weiß da, was noch in uns steckt?

Vielleicht muss erst die Erde stinken,
die Menschheit riechen - ihren Dreck,
vielleicht in diesem auch ertrinken,
im Hilferuf: „ Ich bin gleich weg.“

24) Karl- Heinz Wacker aus ... schrieb am 25.Januar 2014 um 17:16 Uhr:
--
Huckpack ...

20 Fuß Containerfläche,
und die als Ladung Huckepack,
voll mit Schrott, wie auch Stahlbleche
dazu noch 10 Fässer mit Lack.

Als Zielort war da vorgeschrieben,
nach Rotterdam, zur Fähre hin,
auch für die Zeit mit angetrieben,
dass ich auch dort sehr pünktlich bin.

Von Köln nach Rotterdam zum Hafen,
das heißt für mich: Mit Fuß auf Gas
und keine Zeit um kurz zu schlafen,
wo man während der Fahrt schon aß.

Dordrechts Tunnel muss umfahren,
der für Gefahrgut ist gesperrt,
so war das schon seit vielen Jahren,
dort über Funk rief mich Herbert.

„ Hey Henk, bist Du schon QRV?
Wenn ja pass` auf vor Dir,
am Botlek gibt`s `nen großen Stau,
steh` immer noch am Steiger 4.“

Gleich geb` ich ihm mein QSL,
verlangsame die Fahrt,
doch das heißt: Fähre „ fare well,“
die Nacht am Kai mir nicht erspart.

Am Waalhaven, die Fähre weg,
bringt eine Nacht am Kai,
man wieder in der Klemme steckt,
nur für die Warterei.

Am Morgen als die Fähre kam,
dann gleich übergesetzt,
die Tour gelaufen - denk` nicht dran,
obwohl mich hatte abgehetzt.

Na,ja....
Mal reicht die Zeit, mal reicht sie nicht,
das ist Truckers Alltag,
mit 40-T. Gesamtgewicht,
sich letztlich tot nicht fahren mag.

Man „ jagt „ und „ jagt “ von Ort zu Ort,
am Ziel dann ist geschafft,
ein Lob erhält man niemals dort,
weil das auch keiner „ rafft.“

Straßen- die am Tag nie enden,
Nächte die auch grausam sind,
denn sie Mensch und Tiere schänden,
die sie überqueren blind.

Viele Tage auf den Fahrten,
jede Woche im Ausland
und an den Grenzen Stunden warten,
bis sich hebt des Zöllners Hand.

Oft schlecht geschlafen zwischen Bergen
und immer auf der Hut- gib acht,
auch vorbei an manchem Sterben,
wo ein Crash hat halt gemacht.

Gejagt zu den Terminen,
meistens im -stop an go,
gewartet vor den Schranken, Schienen
und dann geflucht mit dem – no, no.

So ist das Truckerleben,
mal hier, mal dort, am Tag, zur Nacht
und immer am Gas kleben,
das hat so manchen umgebracht.

Fare well – wohin auch immer,
komm` gesund wieder zurück,
denn- die Straße bleibt Gewinner,
darum Vorsicht und mit viel Glück.

Anmerkungen:

CB-Funk ( Citizen Band ) Sprechfunk.
20 /40 Fuß Container -werden auf speziellen Aufliegern ( Anhängern ) aufgesetzt.
Huckepack u. Combiverkehr - steht für Containern, die im Huckepackverfahren zu Firmen, Bahn, Schiffen usw, transportiert werden.
Dordrecht- Stadt in NL.
Tunnel- sind, in der Regel, für Gefahrguttransporte gesperrt und müssen umfahren werden.
QRV- Sende-u.-Empfangsbereit.
Botlek- Ölhafen in Rotterdam.
„ Steiger „- Schiffsanlegestellen, in Rotterdam, für die Binnenschiffe.
QSL- CB- Funkempfangsbestätigung.
Waalhaven- einer der Rotterdamer Häfen.
„ Henk „ - war mein Trucker CB-Funkrufname.


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