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Gedichte von K.-H. Wacker
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63) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 24.April 2014 um 18:03 Uhr:
--
A sinking Song ...

Es tanzt die See in ihrer Pracht,
es schäumt am Wellenkamm,
noch immer liegt sie da – die Nacht,
im Sternenlicht als Bann...

Doch draußen in der weiten See,
dort winkt ein kleines Licht,
`mal rot, `mal grün, wie – komm` und geh`,
ein Schiff auf Kurs zur Pflicht...

Die weißen Segel wohl gesetzt,
sie leuchten hierher matt,
wo Dunkelheit hernieder hetzt,
da ist das Meer noch glatt...

Noch schralt herum ein leiser Wind,
spielt auf zum Wogentanz,
ein Raunen vor dem Sturm erklingt
und rüttelt an der Schanz...

Nun peitscht der Wind die wilde See
und türmt die Wogen auf,
ein Seemann ruft: „ Der Sturm, oh weh,
reißt schon die Segel aus „.

Ein Schiff im Sturm geschüttelt,
die Wellen prallen an,
er an den Masten rüttelt:
Habt acht, dort – alle Mann!

Der Käp`ten ruft im Sturm und Wind,
vor Gicht und weißer See,
der Steuermann am Ruder blind:
„ Komm` Schiff schwing` Bug nach Lee „.

Doch als das Licht den Tag erbracht,
treibt nur ein Wrack voraus,
es ward getrieben aus der Nacht
und sinkt mit Mann und Maus ...

Anmerkung:
Schralen = Drehen des Windes, so daß er mehr von vorne einfällt.


63b) Anzeige / Angebote schrieb am 20.November 2017:
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62) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 22.April 2014 um 17:13 Uhr:
--
Am Pranger ...

Dort Flüsse und Täler, da die Politik,
die Wunden der Erde im Elend schon steh`n,
doch weltweit nichts ändert an dieser Kritik,
denn Raubau, Vernichtung wird weiter so geh`n.

Da Tiere die " gehen ", dort Meere verdreckt
und Wälder die fallen, nur für den Profit,
was wir da zerstören in uns selber steckt,
denn wir verantworten dass ja auch mit.

Dort Berge vergammeln, da Land unter geht,
die Gier der Machthaber, kaum volksnah` geführt,
die Menschheit aus dem Garten Eden entschwebt
und im – weiter so – bald sich selbst überlebt.

Da Menschen - die hungern, dort Zweikampf und Tod,
wo Kinder verrecken - der Reichtum schaut weg,
die Hälfte der Menschheit schon bettelt um Brot
und die Politik streicht die Mittel zum Zweck.

Dort greift man zur Bombe, da rührt man im Gift,
die Waffen von Ängsten sich rüsten zuhauf,
damit man den Anderen noch übertrifft,
so bringt man die Apokalypse zum Lauf.

So wird es einst kommen – Zerstörung der Erde,
vielleicht deshalb Kain hat Eden überlebt,
und das rundum töten, in uns als das Erbe,
vielleicht zur Selbstvernichtung noch trägt.

61) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 22.April 2014 um 17:02 Uhr:
--
Abgehört...

Belauscht, bespitzelt und betrogen,
verdeckt ermittelt, angeschmiert
von Politik, die so verlogen,
das Recht des Bürgers masturbiert.

Nicht die Jagd nach Kriminellen,
mehr die Hatz auf Recht und Gut,
dafür in Berlin sie stellen,
sich als Macht zur bösen Brut.

Ihr Versagen zu verbergen,
dafür spielt die Politik
immer mit des Teufels Schergen,
bar wohl auch jeder Kritik.

Narren die vom Volk Erwählten
oft nur delegiert auf Zeit,
immer nach der Wahl sich schälten
als die Nieten,weit und breit.

Volk der Narren und der Dichter,
Volk der Wähler nichts kapiert,
gibt sein -X-noch dem Gelichter,
dass danach „ sein „ Volk verführt.

Ein Bürger-ein Wähler

60) Karl-Heinz Wac ker aus ... schrieb am 10.April 2014 um 17:17 Uhr:
--
Oft gesagt ...

Oft sagte man, die Welt geht unter,
wie manche Sekte dies so sah,
die lebte dann, zwar weiter – munter
und hoffte auf das nächste Jahr.

Auch mancher Sternendeuter meinte,
der Himmel käme uns zu nah`,
wenn dort die Sonne nicht mehr scheinte,
weil da im All zuviel geschah.

Oft manche Kartenleser legten
das Unglück mit dem Teufel drinn`,
doch damit nur das Geld bewegten,
die Andere da legten hin.

Auch Pharisäer oft Gott spielten,
meist in ihrer Scheinheiligkeit,
der Menschheit drohten, jedoch zielten
auf die falsche Seeligkeit.

Wem läuft die Katze über`n Weg,
der oft erschreckt, das Unheil sieht,
auch wenn es über ihn weg geht,
dann meistens geistig ihn verbiegt.

Doch denen, die damit hausieren,
sei auch gesagt: Mensch, spielt nicht Gott,
ihr könnt` euch damit nur blamieren
und letztlich enden im Bigott.

59) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 9.April 2014 um 17:20 Uhr:
--
Desertsand ...

Vor uns Wadi`s, Wüsten,
vor uns auch der Feind,
dazwischen Tote grüßten,
gestorben wohl vereint.

Die Nacht nicht ruht,
der Fennek schreit
und Dunkelheit, sie trug,
so manchen Tod in sich -allzeit.

Die Wachen lauern im Carre`,
das Camp ist schwer bewacht,
doch was die Nacht uns bringt, nicht seh`,
hat keiner sich gedacht.

Die Fahnen unter Eid geschlagen,
die Ehren für den Wind,
wir sind es, die vom Tod getragen,
auch hier wieder die Narren sind.

Da, plötzlich hebt sich Wehgeschrei,
es blitzt, es kracht -verweht.
" Auf, Legionäre - Feuer frei ",
doch keiner sich bewegt.

Der Feind schleicht wie gekommen
und zieht sich schnell zurück,
nur wer ihm ist entkommen,
dem half wohl nur das Glück.

Der Staub, der Feind, der Eid, die Ehr`,
das cepi blanc zum Haupt,
arret et gouche, man lernt es schwer,
wenn man nicht an sich glaubt.

Nächte auf Wache im Carre`,
da murmelt nur der Sand
und rundherum liegt das Heimweh
im gnadenlosen Land.

Um sich die Kühle jeder Nacht,
die Wüste singt und lebt,
doch irgendwo der Feind auch wacht,
wer weis, wohin bewegt?

Nicht Sonne und nicht Wüstensand
ist die Gefahr zum Tod,
wir sind es, die im fremden Land,
vom Unheil da bedroht.

Vom Osten lautlos durch die Nacht,
wohl schlangengleich gewandt,
der Feind blitzschnell beginnt die Schlacht,
umzingelt hat das Camp.

Der Morgen graut, der Tag bricht an,
verschwunden das Carre`,
erstochen liegt da - mancher Mann,
den ich nicht wieder seh`.

Im Mund den Sand der Wüste,
im Herzen nur den Tod,
den Legionär man grüßte,
der sich nicht mehr erhob

14.01.75

58) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 9.April 2014 um 11:55 Uhr:
--
Nur ein "Bulle ?" ...

Im grünen Rock meist nicht gelitten,
im Volksmund Bulle oft genannt,
beschimpft, verhöhnt von jedem Dritten
wie auch bedroht von mancher Hand.
 
Im Geist am Recht für Gut und Richtig
als Schutz vom Staate delegiert,
jedoch bei manchem Bürger nichtig,
meist als ihr Büttel vorgeführt.

Im Volksmund oft der Schimpf und Schande,
nur wenn in Not der Bürger schreit,
wird für ihn menschlich der Beamte
als Freund und Helfer jederzeit.

Das Grün im Rock benutzt für Normen,
die der Gesellschaft auferlegt,
denn zum Erhalt gewisser Formen
der " Bulle " viele Pflichten trägt.

Auch wer der Hilfen jetzt noch ledig,
Bürger bedenkt: Wer weis, die Zeit......
wo man den " Bullen " braucht sehr nötig
und laut " ach komm`, nach ihm dann schreit.

Der " Bulle " steht für Recht und Sitte
als Wächter für das Volk, den Staat,
wer da noch - Bulle - ruft, na bitte,
wohl auch als Bürger hat versagt!

Anmerkung:
Das Gedicht wurde veröffentlicht,in der Ausgabe „ Der Gendarm „ unter der Nr.2 / 2013, des Deutschen Polizeimuseums e.V.
und ( www.polizeimuseum.de )

57) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 30.März 2014 um 17:23 Uhr:
--
Dem Wind -Dem Sturm -Der See -

Fahrensmann gedenk`:

Dem Augenblick,

denn was dich mit dem Meer verbindet,
komm` immer Lebend auch zurück!

Fahrensmann gedenk`:

Du segelst über viele Gräber,
die ruhen unter Sand und Schlick,
dort liegen Opfer, wie die Täter,
die auf der See hatten kein Glück.

Fahrensmann gedenk`:

Der Wasser Tiefen unergründlich,
das Meer oft ruhig, plötzlich wild,
doch greíft es nach dem Mensch dort stündlich,
ist der nicht der Gefahr gewillt.

Fahrensmann gedenk`:

Die See, sie gibt, sie nimmt und zankt,
darum schau voraus und gib acht,
nur wenn dem Wasser du gedankt,
dann auch das Meer dir immer lacht!

56) Anonym schrieb am 26.März 2014 um 10:57 Uhr:
--
- Lettres du Tonking -
- l`Indochine -

Weithin der Dschungel im bergischen Land,
dazwischen sich Reisfelder zieh`n,
unsichtbar irgendwo der Feind stand,
der vor uns nie wollte dort flieh`n.

Le Deserteur sang mancher sein Lied,
denn Gnade gab es nicht bei`m Feind,
wer so aus dem Hinterhalt den Kampf betrieb,
war wohl mit dem Teufel vereint.

Die Pfade im Dschungel oft tückisch vermint,
im Reisfeld verborgen der Spieß,
wo der Legionär vom Tode bedient,
oft sich nur zerfetzt zurück ließ.

Die Nächte Gefahr,nie greifbar zur Hand,
die Tage verdammt,voller Not,
wo Pfade voll Stunden im Regen verschlammt,
da springt nur herum noch der Tod.

M*****ier` und krepiere war unser Salut`,
doch wer kam gesund noch zurück,
der eine starb meist schon an seinem Mut,
den And`ren verließ oft das Glück.

L`Indochine, la guerre malade,
la Legion und fou,fou,fou,
dort starb für mich der Camarade,
er war, wie ich und wie du.

55) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 25.März 2014 um 17:27 Uhr:
--
-marche ou creve-

Bedeckt mit Blut und Wunden,
plaire mon Camarad`,
er hat kein Grab gefunden,
vielleicht ich auch kein`s hab`.

Non Cartouche, non Couteau,
das Leben liegt im Sand,
denn vor mir,dort-auf dem Plateau,
der Feind kommt angerannt.

Verzweifelt suche ich mein Glück,
oui merde-marche ou creve,
und rutsch` zum Wadi schnell zurück,
hastig auf dem Gesäß.

La bonne nuit, zu sehen nicht,
die Angst ergreift mein Herz,
der Feind schießt und mich mehrmals trifft,
doch ich fühl` keinen Schmerz.

Entkommen wie ein Hasardeur,
verletzt,lebendig ohne Wert,
verloren Hab,Gut` und Gewehr,
das anderen nun wohl gehört.

Oui-marche ou creve-ou arret droite,
Patria nostra Schrei,
vier Tage später fiel das Fort,
als Toter war ich nicht dabei.

Villa Haussmann
Algerie 4/1956

54) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 24.März 2014 um 11:11 Uhr:
--
Cochinchina ...

Ewig ist nur der Staub,
la guerre mon Camarad,
dem Tod nur noch vertraut,
dort, irgendwo das Grab.

Merde ou Leginär la France,
le Barbarie der Drill,
la mort Etranger pays non Chance,
der Krieg macht - was er will.

Die Agonie trifft Freund wie Feind,
Erbarmen kennt sie nicht,
für beide, wer weis, wie beweint,
starben für welche Pflicht?

Le fou de Politique malade,
merde ou Legionär,
wer weis, wo liegt des Toten Grab,
verrostet sein Gewehr.

Wer hat das Sterben je gespürt,
den Augenblick erfaßt?
Nur wer so einen Mensch verliert,
weis auch um diese Last!

Cochinchina :Alte Bezeichnung für den Süden Vietnams.

53) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 23.März 2014 um 17:53 Uhr:
--
-Tonking-

Im Sumpf der Bambus grün und dicht,
das Wasser schlammig, gelb,
hier steckt der Feind, man sieht ihn nicht,
doch rechts liegt ein Reisfeld.

Der Frösche Lied dort nicht erklingt,
Gefahr die Stille neigt,
östlich der Dschungel dunkel winkt,
dort kein Vietminh sich zeigt.

Doch irgendwo lauert der Feind,
man spürt er ist dort-wo ?
das Licht im Grün versprenkelt scheint,
den Blick irritiert so.

Da, seitlich tropft das Wasser laut,
es rauscht hell wie ein Wasserfall,
der Vietminh aus dem Reisfeld schaut,
ist plötzlich auch schon überall.

Der Tod erntet auf beiden Seiten,
so den Vietminh, wie Legionär,
kurz danach wieder Frösche streiten
im Reisfeld lautplatschend umher.

Im Sumpf der Bambus steht im Grün,
die Wasser rötlich sind,
dort nun Lichtstrahlen stetig flieh`n,
weil jetzt die Dämmerung beginnt.

52) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 22.März 2014 um 17:46 Uhr:
--
Me`moires


Im Dschungel verschollen, gestorben,
in Wüsten getötet vom Feind,
doch in diesen Ländern - gen Morgen,
den Legionär keiner beweint.

In Nächten auf Wache für Kriege,
am Tage m*****iert und krepiert,
nur selten errungen die Siege,
der Legionär immer verliert !

Entwurzelt, die Heimat verloren,
enttäuscht von der Macht und dem Wahn,
der Narr unter anderen Toren,
im Politikerspiel Untertan.

Zurück blieben nur noch die Gräber,
wo einer gestorben, für wen ?
Als Feind oder Freund oder Jäger ?
Die Antwort: Weil Kriege entsteh`n.

Verraten, verkauft und gestorben,
für fremde Herren im Land,
die sich nicht selbst streiten, doch borgen,
oft des Legionär`s Waffenhand.

07.10.79

51) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 21.März 2014 um 11:51 Uhr:
--
Patrouille ...

Rundum Dschungel, Hügel, Berge,
keine Sterne, nur die Nacht,
wer weis - ob ich hier noch sterbe,
wer weis - wo beginnt die Schlacht?

Schwerbewaffnet vorwärts schleichend,
lautlos mit dem Ziel am Fluss,
dort wo schon der Dschungel weichend,
den Kundschafter man treffen muss.

Tongking - Land der Vietnamesen,
in dem breit der Songkoi fließt,
der schon voller Blut gewesen,
wenn man die Geschichte liest.

Stunden der Nacht, die verrinnen,
bis dass der Frösche Laut erklingt,
die dort am Fluss ungestört singen,
wohl weil da keine Feinde sind.

Der Dschungel weicht im Mondlicht trübe,
das Ufer schimmert matt im Licht,
doch als ich mich zum Nass hin schiebe,
plötzlich das Feuer uns erwischt.

Rückzug, der Caporal - Chef schreit,
doch überall der Feind,
kein Legionär entkommt noch weit,
der Tod geht um und weint.

9 Kämpfer schlichen durch die Nacht,
8 starben im Gefecht,
nur einer entkam dieser Schlacht,
die keiner hat gerächt.

Songkoi : Roter Fluß - im nördlichen Vietnam.

50) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 19.März 2014 um 10:48 Uhr:
--
Merde de Route ...

Getötet in Saharas Dünen,
gestorben im Dschungel zur Nacht,
denn wo die Legionäre dienen,
da stirbt man im Krieg und der Schlacht.

In Wadis verscharrt Camaraden,
in Schluchten gestoßen den Feind,
in Sümpfen den Tod abgeladen,
dort überall wo niemand weint.

Vor Leichen gesessen um zu trinken,
dort wo sich der Durst schon gerührt,
gekämpft bei Toten, die schon stinken,
von derem Blut auch noch verschmiert.

Wo Minen zerfetzten die Leiber,
die verstreut dort lagen am Pfad,
da hingen auch Reste der Kleider,
auf Bäumen von manchem Soldat.

Oft konnte man nicht unterscheiden,
starb hier nun der Freund oder Feind,
oder war es nur einer von beiden ?
Mon Dieu, so der Krieg uns erscheint.

Der Dschungel, die Sümpfe und Wüsten,
die Pfade bei Tag und bei Nacht,
dort die Legionäre oft büßten,
wer dafür den Krieg hat gemacht.

49) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 18.März 2014 um 17:37 Uhr:
--
Rien ne va plus …

Lautloser Tod, die Agonie,
im Dschungel von Viet- Nam,
dort- irgendwo und- irgend wie,
im Regen, Sumpf und Schlamm.

La Barbarie, Blut, Schweiß und Dreck,
der Schimmel, der dich frisst,
am Körper trocknet nicht ein Fleck,
la Guerre, der nicht menschlich ist.

Merde Annam, ou Indochine,
merde- m*****ier` und krepier`,
hier kämpft verborgen der Viet-Minh,
in Gruppen drei- mal- vier.

Im Reisfeld lauert er als Feind,
im Busch versteckt dort winkt,
an den Flussufern, wie es scheint,
er selbst im Schlamm noch schwimmt.

Hoch motiviert mit Handgepäck,
er schleicht um- überall,
dass die Vorhut fällt in den Dreck ,
coupe- coupe endet im Knall.

Nur ewig der Gevatter Tod,
manch` Legionär ihn find`,
im Reisfeld dort, im Schritt bedroht,
wenn die Mine hochspringt.

Rien ne va plus und nichts geht mehr,
das Ke`pi blanc voll Blut,
der Viet- Minh warf uns bis in`s Meer,
nahm unser Hab und Gut.

Malade- zerfetzt, mon Dieu- gestorben,
Legion die zerrieben verschwand,
doch danach das Volk vergiftet ist worden,
vom dem neuen Krieg, der wieder statt fand.

Der GI kam um dort zu siegen,
doch fand die Hölle in Vietnam,
auch den Viet- Minh nicht konnte kriegen,
verlor den Krieg wie der Franzmann.

48) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 10.März 2014 um 11:43 Uhr:
--
Natur ...

Die See, das Meer mit Fernweh winkt,
doch ruht in ihr Gewalt,
wer die nicht achtet schnell ertrinkt,
wo oft der Hilferuf verhallt.

Natur - wer sie versucht zu zähmen,
ob an dem Berg, dem Fluß, das Meer,
den wird sie immer wieder lähmen,
vor allem auch, dann Schaden sehr.

Natur – Gewalt, auch friedlich schön,
ein Wunder aus der Sicht,
in der sich nicht nur Winde dreh`n,
sondern sich zeigt das Licht.

Nur wer mit den Gewalten
im Einklang steht und lebt,
kann sich als Mensch auch halten
und durch die auch nicht unter geht.

Begrüß` Natur mit der Vorsicht,
die ist auch angebracht,
wer sie mißachtet, den zerbricht,
sie mit ihrer Allmacht.

47) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 9.März 2014 um 09:23 Uhr:
--
Wellenschlag ...

Die See, sie winkt – im Wellenschlag,
Ahoi, du fernes Schiff,
ich wünsche Dir, die gute Fahrt
und lauf` nicht auf ein Riff.

Die See, sie stürmt im Wellenklang,
die Wogen zeigen Schaum,
nagen an Felsen, Ufer, Damm
und manches dort zerhau`n.

Die See zeigt friedlich ihr Gesicht,
nur wer ahnt ihre Kraft,
begrüßt sie immer mit Vorsicht,
die ist auch angebracht.

46) karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 8.März 2014 um 17:04 Uhr:
--
"Guck - hin"

Schaut hin - ein Teil vom Meer verloren,
verseucht, verstrahlt, der Fische Tod,
durch Narren die so unverfroren,
im Machtmissbrauch wohl sich verlobt.

So manche See wird zugeschissen,
so mancher Fluss mit Gift getränkt,
wo viele Länder aufgerissen
hat man die Erde schon verschenkt.

Die Völker dumm und nie sehr weise
der falschen Zeugen glaubten sehr,
erst wenn das Land versinkt in Sch....,
dann ruft der Bürger: Nein, nicht mehr!

Es ist die Macht und Politik,
den Narren meist zur jeder Hand,
die, die Welt führen in`s Unglück
und uns auch noch um den Verstand.

Da fallen ganze Wälder nieder,
wo gierig sticht die Sonne rein,
da strahlt Atom durch manchen Brüter
und züchtet schon das falsche Schwein.

Die Menschheit bringt sich selbst zu Schaden,
da Krieg, dort Hunger und der Tod,
wo Tiere werden nie begraben,
uns die Übervölkerung droht.

Als Tier er kam vom Baum herunter
um würdig aufrecht fort zu geh`n,
doch nun zerstört er alle Wunder
um tierisch wieder da zu steh`n.

Der Affe - Mensch, noch nichts begriffen?
Der Affe - Mensch, so irr geführt?
Der Affe - Mensch, vom Tier gebissen
wohl letztlich auch die Welt verliert.

45) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 5.März 2014 um 14:28 Uhr:
--
Ressourcen ade ...

Wir fangen die Fische und schlachten die Tiere
und bohren nach Öl, zerschlagen den Wald,
wir tanzen dabei auch noch die Willküre,
verbrauchen Ressourcen, die enden sehr bald.

Wir stauen die Flüsse, verschmutzen die Meere,
und machen selbst vor unser`m Himmel nicht halt,
wir führen auch Kriege, nicht nur mit dem Heere,
dabei machen Frauen und Kindern noch „ kalt „.

Wir waren `mal Affen und lebten auf Bäumen
und turnten herab auf den Boden der Welt,
begannen die Erde um uns zu umzäunen,
wir wurden zu Menschen, der alles behält.

Wir fanden zu Gott und den guten Geister,
erzählten von Eden und schlugen den tot,
der angeblich als Kain uns wurde zu dreister
und brachten die Natur total aus dem Lot.

Wir sind wohl doch nur Herkunfts – Affen,
die sich wie immer selbst verführ`n
und jetzt es dümmlich wohl auch schaffen,
hier - ihre Welt noch zu verlier`n.

44) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 4.März 2014 um 15:24 Uhr:
--
Natürlich ...

Berge, Himmel und die Meere,
Flüsse, die man kann noch seh`n,
alle sich der Menschen wehre,
weil verschmutzt sie lassen geh`n.

Frostig Winter – Schnee in Massen,
Wald und Fluren – weiße Pracht,
Weltall flimmert – nicht zu fassen,
doch was hat der Mensch gemacht?

Meere verdreckt - voll gesch...en,
Flüsse gestaut, mit Gift gefüllt,
Hänge von Bergen oft zerrissen
und Seen zum umkippen gekillt.

Nun Natur heult schon weltweit,
trotzig brüllt ihre Gewalt,
vielleicht jetzt, der Mensch bereut,
dass er dem Raubau sagt nicht Halt!


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