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Gedichte von K.-H. Wacker
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103) Karl-Heinz Wac ker aus ... schrieb am 20.Dezember 2014 um 17:18 Uhr:
--
Himalaya ...

Karakorum – Shaksgam Tal
und am K 2 das Basiscamp,
jeder Schritt dort wird zur Qual,
weil zu wenig Luft man fand.

Muztagh Kette – Gasherbrum,
eisbedeckt sich hält,
steile Wände ragen stumm,
dort am " Dach der Welt."

Hindukusch und das Kunlun,
mit Gletschern so bedeckt,
dort drohend Überhänge ruh`n,
die man erst sehr spät entdeckt.

Am Chogolisa peitscht der Wind,
verweht dort in der Wand,
die Bergsteiger zu sehen sind,
von denen keiner zurück fand.

Am Kunyang Chhish das Wetter schlägt,
das Biwak schneeverweht,
dort man die Umkehr jetzt erwägt,
da der Gipfelsturm käm` zu spät.

So mancher, der sich dort hoch quälte
und sich als Gipfelstürmer sah,
oft auch zu dem Toten zählte,
der nicht mehr dann zu finden war.

Karakorum – Shaksgam Tal,
eisbedeckte Welt,
dort in den Höhen baumlos, kahl,
das Leben nichts fest hält.

Anmerkungen:
Der Karakorum ist ein bis zu 8611 m hohes Gebirge in Zentralasien. Er trägt mit dem K2 den zweithöchsten Berg der Erde.
Das Shaksgam-Tal ist ein zu China gehöriges Territorium.
Das Baltoro Muztagh ist ein Gebirgszug im Karakorum.
Mit 8034 m ist der Gasherbrum II (früher K4; Shān) . Er gehört zur Gasherbrum-Gruppe im Karakorum, die südöstlich des K2 im Grenzgebiet der Volksrepublik China und Pakistan liegt.
Der westliche Kunlun Shan, gesehen von der Tibet-Xinjiang-Straße.
Die Chogolisa ist ein 7668 m hoher trapezförmiger Berg im Karakorum
Kunyang Chhish, Khunyang Chhish, Khiangyang Kish oder Kunyang Kish ist der zweithöchste Berg im Hispar Muztagh, einem Gebirgszug des Karakorums in Pakistan.


103b) Anzeige / Angebote schrieb am 26.September 2017:
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102) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 19.Dezember 2014 um 11:02 Uhr:
--
Wehenacht …

Doch die Waffen schweigen nicht,
der Tod springt hin und her,
das Feuer, die Menschen zerbricht,
man stirbt vor dem Gewehr.

Heilige Nacht? Ach, Gott bewahre,
die leuchtet doch schon blutig rot,
Krieg und Vernichtung tönt Fanfare,
im Kerzenschein geht um, der Tod.

Zuhauf das Leben wird erschlagen,
es trifft den Mann, die Frau, das Kind,
da muss man schon bei Gott anfragen,
warum solch` Menschen Mörder sind?

Ob sie sich dort, die ISIS nennen,
im fernen Osten – Taliban
auch als Al – Qaida herum rennen,
die führt doch an nur der Satan.

Als Menschengift sie sich verbreiten,
ihr Werkzeug ist der Gewehrlauf,
dass von Allah noch ableiten,
bis hin zu dem Frauenverkauf.

Totschlag, Mord in Allahs Namen,
wer erkühnt sich diesem Sinn?
Nur Menschen, die als Teufeln kamen,
verfallen dem ganzen Wahnsinn.

Wer so will - Gottesstaat errichten,
ist ein perverser Menschenfeind,
denn dafür Völker zu vernichten,
seinen Glauben selbst verneint.

Wehenacht im Blut versinket,
Wehezeit im Tod vergeht,
an diesem Tag, wer weis ertrinket?
Dass nur in den Sternen steht.

Ps.:
Ich will keinem die Weihnacht vermiesen,
denn wer feiern möchte, das auch kann,
auch das Christkind soll man grüßen,
vor allem, wer glaubt noch daran.

M., den 18.12.2014
K.-H. Wacker

101) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 17.Dezember 2014 um 17:23 Uhr:
--
Heiliger Abend ?

Weihnacht-Tage zum Besinnen,
doch der Hunger, in der Welt,
hört man auch noch diese Stimmen,
wo der Terror Einzug hält.

Weihnacht- Glockenruf zur Mette,
doch rundum läutet der Tod,
dort steht keine Gedenkstätte
aber unsichtbar die Not.

Weihnacht-segensreiche Tage,
im Lichterglanz - leiser Gesang,
doch rund um uns, der Haufen Plage,
die uns erreichen- irgendwann.

Weihnacht- aber wo noch Frieden?
Überall Hass, Krieg und Tod,
Menschen, die zur Flucht getrieben,
erleben dieses Fest in Not.

Ob Allah, Jesus oder Gott,
sind Weihnachten zu dritt,
doch wer DIE ruft vor dem Schafott,
die feiern nicht mehr mit.

Was bleibt heilig dieser Tage?
Was bleibt selig in der Zeit?
Wohl doch nur, die eine Frage:
Um uns zerstört wird die Freiheit.

M., den 17.12.2014

100) Anonym schrieb am 16.Dezember 2014 um 15:24 Uhr:
--
Das Nass der Erde

Die See, das Meer - der weite Blick,
die Einsamkeit der Nacht,
die Seele spürt - die Natur mit,
die zeigt ihre Allmacht ...

Die See, das Meer - in weiter Rund`,
umfangen eine Welt,
`mal sanft, `mal wild - oft Himmelhund,
sich Tag und Nachts verhält ...

Die See, das Meer - auch Opferkult,
die Andacht mancher Zeit,
wo Wassermassen ungeduld,
ernähren die Menschheit ...

Die See, das Meer - die Fahrenswelt,
wo Wind und Sturm auch weht,
dort, wo der Neptun Wache hält,
das Leben kommt und geht ...

99) Anonym schrieb am 14.Dezember 2014 um 17:23 Uhr:
--
Zweimal ...

Zweimal um die Welt gefahren,
manche Panne überstanden,
ebenso auch die Gefahren,
die dabei auch noch entstanden.

40 Tonnen hinter`m Rücken,
Straßen gut, öfters auch nicht,
`mal Windschutzscheibe voller Mücken
oder ein Hase, den erwischt.

Stunden auf Fahrt und laufend schalten,
Berge rauf, runter, bis in`s Tal
zum Tanken, irgendwo noch halten,
den Diesel danach gleich bezahl.

Kapitän auf allen Straßen?
Das war einmal und kommt nicht mehr,
denn wir alle „ müssen „ rasen,
immer Zeiten hinter her

Autobahnen, die nie enden,
Landstraßen meist kurvenreich,
falsch gefahren, heißt auch wenden
und Bremsen muss man auch oft gleich.

Reifenjammern, Motordröhnen,
Fernlicht in die Augen springt,
daran muss man sich gewöhnen,
selbst wenn die lange Fahrt ei`m stinkt.

Sommer, Winter auf den Achsen,
Schnee und Regen, Tag und Nacht,
Eiskristalle, die gewachsen,
an dem Truck, wenn man aufwacht.

Zweimal um die Welt gefahren,
viele Kreuze da auch steh`n,
doch – wer diese Toten waren,
konnte ich nicht immer seh`n.

M., den 14.12.2014
K.-H. Wacker

98) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 14.Dezember 2014 um 17:17 Uhr:
--
We(i)hnacht ...

Weihnacht, ach du stille Zeit,
im Westen singt man dieses Lied,
doch östlich von uns, weit und breit,
da sieht man gar nichts von dem Fried`.

Da „ singt „ an den Tagen der Tod,
stirbt Mann und Frau, so gar das Kind,
zeigt sich auch Mensch, der so verroht,
weil er als Teufel sich benimmt.

Ich kann nicht beten und noch singen,
ich kann nur sehen, was da ist,
was soll ich denn diesem Gott bringen,
der mich will haben, als den Christ?

Ich sauf` nicht ab, im Mittelmeer
und Niemand geht mir an „ den Kragen „ ,
mein Magen wird auch niemals leer
und keiner will mich hier verjagen.

Doch Gott, wo ist ER? Frag` ich mich,
denn, wenn`s IHN gibt, warum schaut weg?
Ich sitze am gedeckten Tisch,
doch viele verhungern im Dreck.

Ach Gott, ich frag`, wenn es DICH gibt,
warum greifst Du nie ein?
Denn wer so durch die Teufeln litt,
stirbt immer ohne DICH allein.

Für Jesus wird man tot geschlagen,
für Allah auch schon hingerichtet,
wer glaubt, darf oft das nicht laut sagen,
wo um uns wird ein Volk vernichtet.

Religionen, die zertreten,
Menschenmassen auf der Flucht,
denn wo bestraft wird schon das Beten,
steigt auch der Teufel aus der Gruft.

Weihnacht, ach- du meine Güte-
doch Hunger in der halben Welt
und rund um uns - Mord, Totschlag, Kriege,
das wird von Menschen angestellt.

97) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 13.Dezember 2014 um 17:08 Uhr:
--
Fragen ...

Ich lache gern` und weine selten,
auch schaue wach, in die Umwelt,
so lasse ich mein Schicksal gelten,
wie lang` es mich am Leben hält.

Ich laufe gerne durch die Straßen
und grüße wo es angebracht,
nur nicht, die an an vorbei mir rasen,
wie auch nicht jeden, in der Nacht.

Ich sehe laufend auch voraus,
empfinde - was da kommt,
in der Natur bin auch zuhaus,
weil die mich bräunt und sonnt.

Ich frage mich auch, was der Wind
mir oft erzählen will,
wenn dieser zum Sturm, schnell aufspringt
und danach wird so still.

Ich frage mich, was ewig ist
und wer das deuten kann,
der Muslim oder auch der Christ,
vielleicht es nur ein Buddha, kann?

Ich frage nach Vergänglichkeit
und Weltenuntergang,
doch meine menschliche Weisheit,
das so nicht beantworten kann.

Ich lache gern` und weine auch,
dem Leben hinter her,
so wie das Feuer erzeugt Rauch,
bleibe ich nur ein Irgendwer.

96) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 12.Dezember 2014 um 16:49 Uhr:
--
Das Klima ...

Das Klima spielt nun nicht mehr mit,
weltweit ist das zu spür`n,
der Himmel selbst kommt aus dem „ Tritt „ ,
dort wo die Zeiten sich verlier`n.

Die Umwelt nimmt der Lunge Luft,
Chemie und Dreck macht krank,
wer sich den Umstand macht bewusst,
weiß über uns ist nichts mehr „ blank.“

Seit Jahren wird uns viel versprochen,
doch diesen Worten folgt nie Tat,
die Politik gibt sich verdrossen,
nur, wenn des Wählers Stimme naht.

Das Wetter „ flippt „ und spielt verrückt,
der Herbst und Winter oft „ vergreist „ ,
auch Frühling, Sommer rückwärts kippt
und das schon nichts mehr Gutes heißt.

Der Regenwald wird abgefackelt,
die blaue Himmel sich erbricht
und überall, die Erde wackelt,
was auf uns zukommt ahnt man nicht?

Tsunami`s lauern in den Meeren,
an vielen Küsten droht Gefahr
und wo Sturmfluten, die verheeren,
verschwindet was vorher da war.

Wälder abgeholzt, gerodet,
Flüsse umgelenkt, gestaut,
Berge am Abfall schon benotet,
damit die Erde wird versaut.

Das Klima spielt nun nicht mehr mit,
weltweit ist das zu seh`n,
die Menschheit bei dem Höllenritt,
kann damit nur noch unter geh`n.

M., den 12.12.2014
K.-H. Wacker

95) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 8.Dezember 2014 um 17:25 Uhr:
--
Menschsein ?

Er sprang vom Baum, in die Savanne,
ging aufrecht danach vor sich hin
und fand durch Blitze zu der Flamme,
rief seinem Gott: Ein Mensch nun bin.

In Höhlen suchte Schutz und Wärme,
die Sicherheit für Frau und Kind
und konnte gehen, in die Ferne,
zum Jagen wo die Tiere sind.

So, nach und nach, trug`s Feuer mit
erfand den Speer, den Bogen, Pfeil
und schleppte die Beute zurück,
die er geteilt mit seinem Beil.

Später grub er aus die Pflanzen,
die er brachte zur Höhle mit
und bei dem Schilf flocht einen Ranzen,
am Rücken trug er dann das Stück.

Begann die Erde um zu graben
und setzte dort die Sträucher ein,
die ihm später die Ernte gaben,
danach fing er sein erstes Schwein.

Und so weiter, Schritt für Schritt
erkundete die Welt,
die er zerstört nun, Stück für Stück,
weil er sich als deren Gott hält.

94) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 4.Dezember 2014 um 18:15 Uhr:
--
Der menschliche Affe ...

Als Affe auf den Boden sprang,
zum Menschsein aufrecht ging,
wohl war die Zeit dafür zu lang,
doch das hatte auch seinen Sinn.

Doch kaum der Affe Mensch geworden,
das Feuer dann gezähmt,
begann er unter sich zu morden
und regierte unverschämt.

Den Boden dann gleich umgestellt
und alles für sich eingezäumt,
so schaute er dann in die Welt,
doch diese wurde nicht sein Freund.

Er baute Häuser, wie auch Straßen,
schlug mit den Waffen and`re tot
und plünderte das Land – dermaßen,
bis die Natur ihn selbst bedroht.

Auch griff zum Himmel und den Sternen,
suchte nach Gott, im ganzen All,
schuf die Raketen für die Ferne,
um dort zu herrchen – überall.

Er nimmt den Tieren Raum und Leben,
oft mit dem Teufel schließt ein Pakt,
wie auch den Wortbruch schon gegeben,
doch ohne Kleider blieb er nackt.

Zur Frage: Ob ich Affe bin?
Manch`mal, ich glaube ja,
denn gern` schau` ich zu Bäumen hin,
auf denen lebte mein Vorfahr.

23.01.2014
K.-H. Wacker

93) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 4.Dezember 2014 um 18:12 Uhr:
--
..ich, Affe ?

Er - trennte sich von seinesgleichen,
Er - fand die Waffe, doch war nackt,
Er - fand den Gott als Sinnbildszeichen
und schloss mit diesem einen Pakt.

Er - borgte sich soziale Rechte
und ging zur Jagd auf Beinen hin,
Er - fand das Böse wie das Schlechte
und wurde dann, was ich jetzt bin.

Er - trotzte laufend den Gefahren
Er - fand den Himmel für sein Zelt,
Er - wurde stärker mit den Jahren
und Sieger auf der ganzen Welt.

Er - nahm sich was ihm dargeboten,
benutzte seinen Geist dafür,
Er - fand zudem die zehn Geboten
und ward danach ein neues Tier.

Er - konnte nur auf sich noch hören,
Er - kannte seine Grenzen nicht
Er - muss wohl erst die Welt zerstören,
bis dass das Tier in ihm zerbricht!

M.,den 26.01.2000
Karl-Heinz Wacker

92) Karl-heinz Wacker aus ... schrieb am 4.Dezember 2014 um 18:10 Uhr:
--
-Der weiße Affe-

Er lebt, agiert auf dieser Welt,
für viele seinesgleichen,
durch manche Herrschaften bestellt,
die selten wanken, weichen.

Als Gott fühlt er sich hochgehoben,
zum Rechten da - auf dieser Welt,
um sich an And`ren auszutoben,
weil deren Haut ihm nicht gefällt.

Er schimpft sich König über Sklaven
und lechzt für Macht zum Untertan,
er nimmt den Glauben zum Beischlafen
und lebt als Herr im Größenwahn.

Ihm gab die Hölle seinen Namen,
er ist der Teufel in Person
und weis, woher wir alle kamen,
deshalb läuft er sich selbst davon.

Der weiße Affe - bloß und käsig-
und Räuber seiner eig`nen Art,
vergisst: Er sitzt im selben Käfig,
in dem man auch als Affe starb.

Nicht Herr, viel mehr der Weltvernichter,
im Werdegang wohl ohne Glück,
für eine Zukunft schon zerbricht er,
mit seiner Horde, Stück um Stück!

91) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 3.Dezember 2014 um 17:30 Uhr:
--
Der Stau ...

Auf der langen Fahrt nach Norden
über Funk mein Ruf abgeht:
„ QRV, kann man mich orten,
hier – Henk – auf der A-3 jetzt steht.“

Es rauscht im Äther, knirscht und knackt,
die Antwort kommt: „ Verdommt,
hier spricht Ruben, der g`nrad parkt
aber nur von Oben kommt.
Bei mir hier ist noch alles frei,
käme heute noch nach Hause,
doch meine Lenkzeit ist vorbei,
das heißt für mich, 9 Stunden Pause.“

Ich ruf` zurück: „ Das kenn` ich schon,
auch oft im Stillstand bin`,
doch selten dann zur Ruhe komm`,
weil die Lenkzeit reicht nie hin.
Na, Ruben, wünsche Gute Nacht
obwohl der Tag beginnt,
denn vor mir hat es schon gekracht,
jetzt mir die Zeit am A.... verrinnt.“

Die Antwort: „ Roger „ gleich erklingt,
„ pass` auf und gute Fahrt,
die 73 Grüße bringt,
zwangsläufig schlaf` im deutschen Staat.“

Zwei Stunden hänge ich im Stau,
dann komm` vorbei am Unfallort,
dort weinend stand ´ne junge Frau,
vor der trug man 2 Särge fort.

Das ist der Alltag auf den Straßen,
die Stau`s verkürzen die Fahrtzeiten,
das bringt manch` Trucker oft zum Rasen,
die Dummheit lässt sich nicht bestreiten.

Mein Ziel konnte ich nicht erreichen,
der Tag, verloren- dann Nachtfahrt,
frühmorgens vor den Firmentoren,
war Lenkzeitende angesagt.

Am späten Nachmittag entladen
und noch die Rückladung storniert
dazu des Disponenten Klagen,
was man durch Stau`s oft mit verliert.


Anmerkungen

Beispiel: Vorgegebenes Zeitlimit für Entladungsort -A- und Rückladungsort -B-
Kann das Zeitlimit für -A- nicht eingehalten werden, geht oft die Rückladung für -B-
auch noch verloren.

Hinweise für den CB – Funkverkehr:

QRV= Sende-u.-Empfangsbereit.
Verdommt= Niederländisch, steht für Verdammt.
Henk= Mein Trucker Rufname.
Roger= Habe verstanden- einwandfreier Empfang.
73= Grüße.

90) Karl-Heinz Wacker aus . schrieb am 1.Dezember 2014 um 17:09 Uhr:
--
Fahresmann ...

Fahrensmann gedenk`:

Der Winde -
Dem Sturm -
Der See -

Dem Augenblick,

denn was dich mit dem Meer verbinde,
komm` immer Lebend auch zurück!

Fahrensmann gedenk`:

Du segelst über viele Gräber,
die ruhen unter Sand und Schlick,
dort liegen Opfer, wie die Täter,
die auf der See hatten kein Glück.

Fahrensmann gedenk`:

Der Wasser Tiefen unergründlich,
das Meer oft ruhig, plötzlich wild,
doch greíft es nach dem Mensch, dort stündlich,
ist der nicht der Gefahr gewillt.

Fahrensmann gedenk`:

Die See, sie gibt, sie nimmt und zankt,
darum W*****au, gib acht,
nur wenn dem Wasser du gedankt,
dann auch das Meer dir immer lacht!

89) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 19.November 2014 um 18:13 Uhr:
--
Wo Geigen weinen …

Sinti`s spielen auf den Geigen,
viele, süße Melodien,
wollen damit uns auch zeigen,
dass sie nicht mehr weiter zieh`n.

Roma`s spielen Lust und Freuden
und ihre Lieder werben schwer,
diese Melodien bedeuten:
Laßt uns leben, bitte sehr!

Roma`s locken liebe Töne,
wenn ihre Geigen zittern sacht,
jauchzend treffen sie das Schöne,
wo man`s spürt, bei Tag und Nacht.

Sinti`s schwingen, tanzen Runden,
lachen freudig durch die Zeit,
doch sie zeigen in den Stunden
immer wieder auch ihr Leid.

Da wo sie singen, Geigen weinen,
grüßend zart mit leisem Klang,
die auch rufen: Verwehrt keinem,
aus uns`rem Volk den Lebensdrang.

Ps.: Das Wort - Zigeuner - ist die falsche und negative Bezeichnung eines Volkes, dass sich richtigerweise aus SINTI und ROMA zusammen setzt, und zu dem sogenannten Wortsinn des - Zigeuners - überhaupt keinen Bezug besitzt.

88) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 18.November 2014 um 17:46 Uhr:
--
Eine Woche ...

7 Tage hat die Woche,
doch 6 Tage bin auf Fahrt,
im Führerhaus den Kaffee koche,
das Essen Kühlboxaufbewahrt.

Heut` geht mein Rufen durch den Äther:
„ Hier ist Henk, auf Fahrt nach Schweden,
melde mich ab von hier bis später,
wenn ich bin dann noch am Leben.“

Im Tankcontainer 16 Tonnen,
Beförderung nach Amsterdam,
im Hafen dort spät angekommen
wo mir die Fähre noch wegschwamm.

Den nächsten Morgen muss abwarten,
bis dann die Fähre mich aufnimmt,
die nochmals stopt dann in Puttgarden,
dass dann im Nebel schnell verschwimmt.

In Oslo verlass` ich die Fähre
und fahre aus der Stadt heraus,
vorbei an mancher kleinen Schäre
wo oft nur steht ein kleines Haus.

Hier liegt schon Winter vor den Türen,
die Straße feucht und auch sehr glatt,
da vorsichtig den Truck zu führen,
muss man, sonst macht der alles platt.

Die Nacht greift sehr schnell nach der Straße,
beidseits die Wälder huschen weg,
wo springt vorbei Renntier und Hase
und die erzeugen manchen Schreck.

Um Mitternacht ein Schneesturm tobt,
die Scheibenwischer quietschen laut,
hier weiter fahren sich verbot,
denn zu wütend ist die „ Schneebraut.“

Am nächsten Morgen schneebedeckt,
der Truck am Rand der Straße steht,
rundum das Weiß, wie -Tisch gedeckt,
mich gleich hab` wieder hin gelegt.

Spät Abends erst das Ziel gefunden
und in die Firma eingecheckt,
entladen binnen zweier Stunden,
danach im Bett wieder versteckt.

Zur Rückladung 2 Tage stillstand,
nach einer Woche, erst zuhaus,
wo ich die nächste Tour schon vor fand,
die schickte gleich mich wieder raus.

Und wieder ruf` ich über`n Äther:
„ Hier ist Henk, mit Fahrt nach Polen,
melde mich ab von hier bis später
und hoff` ein Sarg muss mich nicht holen.“

87) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 17.November 2014 um 12:29 Uhr:
--
Stop and Go ...

Stop and go- bei vielen Fahrten
und Stillstand auf der Autobahn,
vor Fahrzeugschlangen, die da warten,
Verkehrsunsinn und Verkehrswahn.

Mit 20 Tonnen hinter`m Rücken,
die Ladung heiß, bei 50 Grad,
da muss man schon weit voraus blicken,
mit -Augen auf- bei dieser Fahrt.

Gefahrgut, das man hat geladen,
„ rollende Bomben „ so genannt,
da wär` ein Crash, der Totalschaden
und wer weiß noch dabei verbrannt.

Solch eine Fahrt, der „ Höllenritt „
und Abstand halten, das Gebot,
wer das nicht tut, sucht das Unglück
und bringt nicht nur sich selbst den Tod.

Gefahrgüter zu transportieren
verlangt vom Trucker viel Geschick,
denn solches Giftgut zu verlieren,
zerstört auch manches Leben mit.

Stop and go- das heißt, viel warten
im kilometer Fahrzeugstau,
wo manche Fahrer, dann ausarten,
`mal Mann, `mal Kind, wie auch `ne Frau.

Nicht schön mehr ist das Truckerleben,
denn die Einhaltung der Lenkzeit,
die geht oft „ futsch „ so ist das eben
und wenn`s noch so zum „ Himmel schreit.“

Mit 20 Tonnen hinter`m Rücken
und allen Straßen schon zuhaus,
muss man als Trucker voraus blicken,
sonst bläst man selbst sein „ Licht „ sich aus.

Über CB: Ruf „ QRV,
südlich der A-16 bin,
wer weiß, wo ist der nächste Stau
und macht Umfahren, da noch Sinn?“

CB= ( Citizen Band ), herkömmlich CB-Funkverkehr genannt.
QRV= Sende-u.-Empfangsbereit.

M., den 17.11.2014

86) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 15.November 2014 um 12:08 Uhr:
--
Zero …

Die schwarze Null ist angesagt,
die Wirtschaftslobby spielt nicht mit,
denn keiner hat die je verklagt,
die gaben nie das Geld zurück.

Die schwarze Null ein Firlefans,
politisch nur ein Scheingefecht,
doch finanziell ein Eiertanz,
bis es der Wirtschaft geht ganz schlecht.

Die schwarze Null, wem dient die schon?
Als Scheunentor der Politik?
Was hat ein Arbeitsplatz davon,
der wird gebaut ja schon zurück.

Die schwarze Null, ein Eiertanz,
Globalität, die fehlt,
auch wenn der Schäuble denkt: Er kann`s,
da hat er sich doch wohl verzählt.

Die schwarze Null, ein schwarzes Loch,
in das, wer weis, versinkt
oder was sich darinn` verkroch
und irgendwann heraus dann springt.

Mal eben Null, so angesagt
und gezählt 2 mal 3,
der Arbeitnehmer sich beklagt,
denn er verdient gar nichts dabei.

Im „ BILD „ nennt sich das Mogelpackung,
denn was auch Schäuble uns verspricht,
das gehört wohl zu der Gattung:
sehr schön gesagt, gehalten nicht.

85) Karl-Heinz Wacker aus ... schrieb am 10.November 2014 um 17:21 Uhr:
--
QST …

20 Tonnen hab` geladen
und auf dem Weg zur Autobahn,
doch dann liegt vor mir im Graben,
beschädigt, verbeult, da ein Nissan.

Die Polizei und Rettungskräfte,
sie winken mich sofort vorbei,
da seh` ich noch Menschenreste,
dazwischen hör` noch einen Schrei.

Wieder ein Crash und wie viel tot?
Der Anblick auch schockiert,
zerfetzte Leiber, die blutrot,
das Wrack haben verschmiert.

Zur Autobahn dann aufgefahren,
schon rast der Nächste schnell vorbei,
da rauft man sich doch in den Haaren
und denkt nur noch: „ Oh weih-Oh weih.“

Da, durch den Äther QRZ,
der Trucker „ Salamander „ ruft:
„ Hey Henk, ich bin gleich wieder weg,
die – Bullen – hab` am Hals, verflucht. “

Sofort geb` ich ihm QSL
und nehm` den Fuß vom Gas,
denn vor mir ist die Kontrollstell`
und die verstehen keinen Spaß.

Doch rufe gleich im Funk rund um:
QST- hört alle mit,
auf der A-1 steh`n „ Grüne „ `rum,
da winkt uns raus, der schöne Flic.“

Mit dem Ruf der 55
beende ich den Sprechfunk gleich,
denn die BAG garnicht lustig
reagiert ja immer sehr trickreich.

Da, vor mir winkt auch schon die Kelle,
man zieht mich raus auf den Parkplatz
und dort gleich hin zu einer Stelle,
wo sich dann trifft, die „ Maus und Katz.“

Nun kontrolliert und durch gecheckt:
„ … na, schnell gefahren, überladen?“
Ich sage: „ Nein ...“ und tu` erschreckt,
brauche mir ja nicht selbst zu schaden.


Mein Schaublatt sauber, wie Tempomat,
letztlich der Wink: „ Dann gute Fahrt. „
Ich ziehe los, nach dieser Plag`,
für mich war`s ein normaler Tag.

20 Tonnen hab` geladen,
mit den Ängsten, Tag und Nacht,
hoffe – bekomm` keinen Schaden,
der mich hätte umgebracht.

Hinweise:
Nissan = jap. Automarke.
55=Viel Erfolg- alles Gute.
QRZ = CB-Funk Abkürzung für: Sie werden gerufen, Anruf einer bestimmten Station.
„ Salamander „= CB-Funkrufname eines bestimmten Truckers ( LKW – Fahrers. )
„ Henk „ = niederländisch f. Karlheinz.
„ Bullen „ steht für Polizeibeamte.
QSL = CB-Funk Empfangsbestätigung.
QST = CB-Funk: Durchsage an alle.
„ Die Grünen „ oder andere Codenamen stehen für BAG ( Bundesamt Güterverkehr ) Kontrollen.
Kelle = Polizeikelle.
Schaublatt - ( Diagrammscheibe ), die Lenk- u.-Ruhezeiten, wie Geschwindigkeit, nachweislich
im Tachograph, aufzeichnet.

84) Anonym schrieb am 8.November 2014 um 17:15 Uhr:
--
Der Schandfleck ...

Der Mensch wird ja nicht schlecht geboren,
doch oft danach erst schlecht gemacht,
wohl tragen dazu dann Faktoren,
die ihn gut oder böse macht.

Da werden Kinder schwer misshandelt,
verprügelt, wie auch tot geschlagen,
selbst psychisch oftmals so „ verschandelt, „
gedemütigt bis sie verzagen.

Wie auch mit bösem Blick bedacht
oder es darf kein Kind mehr sein,
oft auch beschimpft bis dass es kracht
und wiederholt lässt man`s allein.

In fernen Ländern Arbeitszwang,
wo Kindsversklavung einher geht
und wir verdienen hier daran,
wie`s schriftlich in der UNO steht.

Von der Kleidung bis Strumpf und Socken,
Grabsteine gemeißelt von Kindeshand
und wo uns Edelsteine locken,
wer das kauft, kauft auch mit die Schand`.

Die Kinder, die am Hunger sterben,
weltweit die Armut schlafen geht,
damit die Güter billig werden
und für uns der Konsum sich trägt.

Wir tragen mit, die dunklen Flecken,
die weltweit weisen darauf hin,
dass Gut und Böse in uns stecken,
wo ich einer davon auch bin.

M., den 08.11.2014


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