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Gedichte von K.-H. Wacker
( 183 Personen sind seit dem 1.Juli 2013 eingetragen. )


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143) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 19.März 2015 um 16:57 Uhr:
--
Indian Summer …

Bunte Pracht, der Blick geht weit,
Indianer Summer „ lacht,“
im himmelsblau, der Adler schreit,
darüber noch die Sonne „ lacht “.

Prärie, der weite Blick durch`s Gräsermeer,
Bison`s als dunkler Fleck,
Coyoten laufen, hin und her,
Windhosen winken und sind weg.

Wo Skunks und Bär sich täglich zeigen
und der Vielfraß zieht durch`s Land,
sich immer wieder Wölfe zeigen,
dort wo der Wapiti still stand.

Indian Summer, schöne Pracht,
der immer schnell zu Ende geht,
kaum erblüht und bunt erwacht,
für ein paar Wochen nur besteht.

Altweibersommer hier genannt,
auch goldener Oktober lebt,
wie Ruska-Aika in Lappland,
für den Indian Summer steht.

19.03.2015


143b) Anzeige / Angebote schrieb am 26.September 2017:
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142) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 17.März 2015 um 14:50 Uhr:
--
Hallo, Deutschland …
Gammelfleisch und faule Eier,
zu viel Luft in manchen Tüten,
weil die Lobby, wie die Geier
uns schon chemisch da betrügen.

Hallo, Deutschland …
Die Gülle an Schweine verfüttert,
den Klebeschinken schön gemacht,
die Hühner eingepfercht, vergittert,
männliche Küken umgebracht.

Hallo. Deutschland …
Elendsfahrten - Viehtransporte
und verwurstete Schlachtabfälle.
da fehlen einem schon die Worte,
über die Wirtschaftseinfälle.

Hallo, Deutschland …
Krappenfahrt nach Afrika,
nur um dort gepellt zu werden,
weil`s angeblich billig war,
obwohl die hier, bei uns ja sterben.

Hallo, Deutschland …
Immer wieder Ekelsfunde
und lügende Suppen im Regal,
gefälschtes Essen, in der Runde,
König Kunde? Sch...egal.

Hallo, Deutschland …
Chemiekeulen – Pestiziden,
tägliches Gift auf uns`rem Tisch,
der letzte Dreck in Knappertüten,
von wegen: alles echt und frisch.

Hallo, Deutschland ...
die schizophrene Wirtschaft lacht,
verar...ter Verbraucher, der weint,
hier zeigt sich, wie die Lobbymacht,
uns belügt und dauernd leimt.

Hallo, Deutschland … wann wirst du wach?
Hallo, Kunde, wann stehst du auf?
Ich denke:man meidet jeden Krach,
weil man die Schäden nimmt in kauf.


Hallo, Deutschland …
Deine Kinder werden noch Gift und Galle spucken,
wenn du weiter untätig bleibst
und nicht endlich tust aufmucken,
den Panschern jetzt die Lust austreibst.

17.03.2015

141) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 16.März 2015 um 16:57 Uhr:
--
Gehorsam bis ...?

„ Graf Spee „ sank einst vor Uruguay,
„ Tirpitz „ danach im Tromsö Fjord,
auch die „ Scharnhorst war noch dabei
und verschwand im Eismeer, dort.

Ob Schlachtschiff, Kreuzer vor`m Angriff,
U – Boote ohne Wiederkehr,
oder ein Einzelfahrerschiff,
versanken überall im Meer.

Konvois gejagt durch viele Stunden,
Frachtschiff und Tanker, die verglüht,
tausend` von Mannen, die ertrunken,
weil Völker haben sich bekriegt.

Erinnerung am Grund der Meere?
Vergessen Kampf und Untergang?
Vielleicht jetzt uns der Frieden lehre,
dass im Krieg verliert jeder Mann.

Nicht Freund und Feind sind rechte Waffen,
nur das Verstehen uns`rer Welt,
kann die Verständigung da schaffen,
dass sich kein Krieg wieder einstellt.

-Leider bekriegt man sich weiter ...
M., den 16.10.2003

140) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 12.März 2015 um 14:49 Uhr:
--
Lenk-u.-Ruhezeiten ...

Lenk- u. - Ruhezeiten einzuhalten,
ist Tags und Nachts ein steter Kampf,
denn auf den Straßen viele schalten
ihr Fahrzeug oft auf den „ Volldampf “.

Dazu – stop and go – und die Unfälle,
im Winter oft der Schnee, das Eis,
wie in den Bergen, das Gefälle,
wo jeder Motor läuft schnell heiß.

Termine sind kaum einzuhalten,
bei dieser Straßenraserei,
hinzu kommen Naturgewalten,
die oft im Sturm ziehen vorbei.

Und erst auf allen Autobahnen,
die Parkplätze sind überfüllt,
wo Trucker kaum zur Ruhe kamen,
die sind meist auch noch zugemüllt.

Nix mehr König der Landstraßen,
nix mehr oft noch freie Fahrt,
denn jetzt gilt nur noch das Rasen,
weil man denkt: Ach, Zeit gespart.

Doch die Zeit zu überholen,
das kostet oft die Gesundheit
und wer meint, sie hat gestohlen,
am Ende doch, der Dumme bleibt.

Immer schneller mit dem Leben,
immer schneller auch woh hin?
Immer schneller, will man Streben?
Dabei vergißt den siebten Sinn.

Was letztlich bleibt sind Not und Sorgen,
der Crash oder der Gehirnschlag,
ein Herzinfarkt, heut` oder Morgen,
durch den man dann auch noch erlag.

Nicht nur die Lenk-u.- Ruhezeiten,
auch Autofahrer aufgepasst,
wenn ihr mit der Zeit wollt` euch streiten,
dann davon alle Finger lasst.

139) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 6.März 2015 um 17:31 Uhr:
--
Agent secret de Algerie

Ewig ist nur der Staub,
la guerre mon Camarad,
dem Tod nur noch vertraut,
dort, irgendwo das Grab.

Merde ou Leginär la France,
le Barbarie der Drill,
la mort Etranger pays non Chance,
der Krieg macht - was er will.

Die Agonie trifft Freund wie Feind,
Erbarmen kennt sie nicht,
für beide, wer weis, wie beweint,
starben dort, für welche Pflicht?

Le fou de Politique malade,
merde ou Legionär,
wer weis, wo liegt des Toten Grab,
verrostet sein Gewehr.

Wer hat das Sterben je gespürt,
den Augenblick erfasst?
Nur wer so einen Mensch verliert,
weiß auch um diese Last!

M., den 03. 0 7. / 98

138) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 4.März 2015 um 17:48 Uhr:
--
Lenk-u.-Ruhezeiten …

Täglich diese einzuhalten,
das klappt oft selten mit der Zeit,
weil auf den Straßen Dinge walten,
nach denen nur das Unheil schreit.

Acht Gänge laufend hoch zu schalten,
wenn ausgebremst man dauern wird,
weil einer nicht kann Abstand halten,
und sich zu nah` vor`m Truck „ verirrt “.

So kämpft man täglich auf den Straßen,
mit 40 Tonnen als Gepäck,
da die im PKW vergaßen,
was kommt, wenn das Gewicht fliegt weg.

Die Masse schiebt bei 40 Tonnen,
da gibt es oft kein Halten mehr,
dann hat die Fliehkraft schon gewonnen,
rutscht jeder Truck und legt sich quer
oder der landet gleich im Graben,
was vor ihm ist zerquetscht, erdrückt,
das hat zum Tod meist bei getragen,
der letztlich nur die Särge schmückt.

Stillstand – Polizeitkontrollen,
Stillstand - stop an go, landweit,
Stillstand - wo nichts mehr kann rollen
oder einer „ Unfall „ schreit.

Lenkzeiten da einzuhalten
ist ein tägliches „ Schachspiel “
auch laufend hoch und runter schalten,
damit kommt man kaum zum Ziel.

02.03.2015

137) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 3.März 2015 um 11:51 Uhr:
--
Die Logik ...

Die Logik hat die schärften „ Zähne “,
denn sie bewährt sich überall,
wenn ich das so auch nur erwähne,
zeige ich`s hier, auf jeden Fall.

Die Logik präventiv kann schützen,
sie ist die „ Waffe “, die auch trifft,
denn sie kann immer da auch nützen,
wo der Mensch die Rechte bricht.

Die Logik, das kann man schon sagen,
sie ist die „ Waffe „ vor dem Lauf,
wenn mit dem Gewehr geht man jagen,
oder mit der Pistole hält so d`rauf.

Wär` diese Logik in der Welt
und der Gesellschaft integriert,
würden Kriege nie gestellt,
die immer die Menschheit verliert.

M., den 03.03.2015

136) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 1.März 2015 um 17:34 Uhr:
--
Put ( l ) in …

Geheimdienstkünstler, ohne Frage,
die NATO an der Nas` rum führt,
denn die erkannte nicht die Lage,
wie der strategisch so brilliert.

Mit Annexionen foppt den Westen,
mit Nadelstichen brüstet sich
und lügt mit den Geheimdienstgesten,
zeigt sich damit diktatorisch.

Mit Waffen droht er, hebt den Finger,
die Krim schon hat sich einverleibt
und an Verträge hält sich nimmer,
er ist Kriegstreiber, dieser Zeit.

Er scheut sich nicht mit eig`nen Lügen,
die Wahrheit einfach um zu dreh`n,
die medienwirksam zu verbiegen,
läst er die EU dumm aus seh`n.

Der Westen sieht sich konfrontiert
und weis nicht wie er kontern soll,
deshalb der sein Gesicht verliert,
wo nur noch bleibt, der eig`ne Kroll.

So wird der „ Putling “ weiter spielen,
bis er sich doch die Finger bricht,
wo seine Wut sich kann abkühlen
und seine Karten nicht mehr mischt.

Geheimdienstkünstler, ohne Frage,
als Kartenspieler an dem Tisch,
da wo Europa immer Tage,
hält sich bis jetzt noch „ Putling „ frisch.

Wie lange noch ? Doch das weis keiner,
da liegen schon die Nerven blank,
vielleicht hängt es an den Ukrainer,
dass dort endet der ganze Zank?

M., den 26.02.2015
K.-H. Wacker

135) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 1.März 2015 um 10:01 Uhr:
--
Nach Osten ...

Mit dem Truck fuhr ich nach Osten,
auf Straßen wo oft Kreuze steh`n
und manche Wracks einfach hin rosten,
deren Zerfall kann man seh`n.

Schlechte Wege meist aus Schotter,
schlechte Straßenlampen Nachts,
fahren kann man da nie flotter,
sonst man in die Löcher kracht.

Alte Hütten, schlechte Bauten
und arme Leute, wie man sieht,
die jedem Fremden auch misstrauten,
wenn der durch ihre Straßen zieht.

Rumänien, Kosovo, Albanien,
da heißt es immer „ ...auf der Hut “,
dort ist es schlimmer als in Spanien
und sehr schnell ist weg, Hab und Gut.

Doch es sind nicht die armen Leute,
sondern die Banden und ihr Clan,
die immer lugen nach der Beute,
wenn man mit dem Truck dahin kam.

Dort schläft man besser nie zur Nacht,
sondern bewaffnet unter`m Truck
und sichert so auch seine Fracht,
wenn man die fährt im Huckepack.

Mit dem Truck fuhr ich nach Osten
und kam lebend auch zurück,
denn dort, wo manche Wracks hin rosten,
verloren Trucker oft ihr Glück.

M., den 01.03.2015

134) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 1.März 2015 um 09:39 Uhr:
--
Die ( Q ) Wahlurne ...

Nur für die Wahlurnen das Futter,
ansonsten bleibt uns nur das Wort,
was fehlt ist wohl ein Martin Luther,
der aber „ ging „ schon lange fort.

Was bleibt ist Stammtisch der Parteien,
dort sie verkaufen uns`ren Staat
und machen uns, zu den Unfreien,
die bleiben sitzen im „ Salat “.

Denkt `mal zurück an alle Wahlen
und wer da hat sein -X- gemacht,
am Ende mussten wir bezahlen,
was die Gewählten uns gebracht.

Im Grunde nur Kompromissleichen,
so läuft`s in uns`rer Politik,
weil dort die Lobby setzt ihr Zeichen
und das ist des Bürgers Unglück.

Gesetze, die werden verbogen,
mit Hintertürchen aufgemacht,
damit das, das Recht wird umgezogen,
zum Vorteil für die Wirtschaftsmacht.

Die Lobby regiert uns tatsächlich,
denn wir als Wähler sind nur -X-
aber wirklich kaum noch mächtig,
denn vom Recht bleibt uns oft nix.

Schaut hin:
Da wird „ geschuftet „ unrechtlich billig,
am Niedriglohn der Staat verliert
und wer sich zeigt, da schon nicht willig,
wird bürgerlich schnell „ abgeschmiert “.

So zeigt sich Staat und die Gesellschaft,
es knirscht schon lange im „ Gebälk “,
denn auch die Justiz es nicht mehr schafft,
was demokratisch uns noch hält.

Gesellschaftsformen, die erschlaffen,
Familien oft schon ohne Bund,
die Trägheit bringt auch neue „ Waffen “,
die Ethik kommt schon „ auf den Hund “.

Wo Kinder leben auf den Straßen,
hat sich die Politik vertagt
und wo die Ordnung fehl in Maßen,
hat die Gesellschaft auch versagt.

Noch das Land von Demokraten?
Ich fürchte, das stimmt so nicht mehr,
denn diese Form ward schon verraten,
weil dieser Grundsatz ist jetzt leer.

Wutbürger sich nun zeigen,
Wahlmüdigkeit entstand,
die Bürger sind, die Leiden,
in ihrem eig`nen Land.

Politik – soviel versprochen,
Politik – ein Lügenmaul ,
Politik – alles gebrochen,
es wiehert nur der „ Lobbygaul “.

M., den 26.02.2015

133) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 1.März 2015 um 08:47 Uhr:
--
Gedenkt … Erinnert …

Man nahm ihnen so oft das Leben,
zerstörte ihr Gedankengut,
tötete sie mit vielen Schlägen
und niemals sie zu Grabe trug.

Es waren Schergen, Nationale,
hier mancher sich heut` noch versteckt,
in uns`rem Volk, das nicht bezahle,
was es einst mit hat ausgeheckt.

Schon wieder tönt es durch die Lande
und wieder schläft das deutsche Volk,
schaut auch noch weg von seiner Schande,
was da an „ Neos „ heran rollt.

Hier der Hass und dort die Brände,
wie auch Fremdenfeindlichkeit
und NS-Schergen in der Rente,
Unrecht, das zum Himmel schreit.

Armes Deutschland, schon vergessen,
dass ein Rechtsdruck in dem Land,
massenhaft bis zum erbrechen,
einst Tod schuf am laufend` Band.

Wieder muss man Ängste haben,
wieder zeigt sich - die Gefahr,
wieder braune Lieder tragen,
was heut` kommt, einst schon geschah.

Rechts - wer weis - schielt Politik,
auch schon nach Berlin:
Für die Wahlen nimm mich mit
um dort einzuzieh`n.

Nichts gelernt und nichts begriffen,
da wo einst der Nazi stand,
denn unser Volk müsste es wissen,
Gefahr m*****iert durch unser Land.


Aufgrund einer Einladung durch Daniel Strauß und Romani Rose, letzterer Vorsitzender der deutschen SINTI u. ROMA, zur Holocaustfeier in Heidelberg ( Erinnerung an das Leben und Sterben von Sidonie Adlersburg / 1933-1945 und Anne Frank / 1929-1945 – in Auschwitz u. Bergen Belsen. )
K.-H. Wacker

132) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 1.März 2015 um 08:45 Uhr:
--
Wo Geigen weinen …

Roma`s spielen auf den Geigen,
viele, süße Melodien,
wollen damit uns auch zeigen,
dass sie wieder weiter zieh`n.

Sinti`s spielen Lust und Freuden
und ihre Lieder werben schwer,
diese Melodien bedeuten:
Laßt uns leben, bitte sehr!

Roma`s locken liebe Töne,
wenn ihre Geigen zittern sacht,
jauchzend treffen sie das Schöne,
wo man`s spürt, bei Tag und Nacht.

Sinti`s schwingen, tanzen Runden,
lachen freudig durch die Zeit,
doch sie zeigen in den Stunden
immer wieder auch ihr Leid.

Da wo sie singen, Geigen weinen,
grüßend zart mit letztem Klang,
auch rufen: Last das Leben scheinen,
für ein Volk mit Freiheitsdrang.

1994

Ps.: Das Wort - Zigeuner - ist die falsche und negative Bezeichnung eines Volkes, dass sich richtigerweise aus SINTI und ROMA zusammen setzt, und zu dem sogenannten Wortsinn des - Zigeuners - überhaupt keinen Bezug besitzt.

131) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 28.Februar 2015 um 19:16 Uhr:
--
Das Nass der Erde

Die See, das Meer - der weite Blick,
die Einsamkeit der Nacht,
die Seele spürt - die Natur mit,
die zeigt ihre Allmacht .....

Die See, das Meer - in weiter Rund`,
umfangen eine Welt,
`mal sanft, `mal wild - oft Himmelhund,
sich Tag und Nachts verhält ...

Die See, das Meer - auch Opferkult,
die Andacht mancher Zeit,
wo Wassermassen ungeduld,
ernähren die Menschheit ....

Die See, das Meer - die Fahrenswelt,
wo Wind und Sturm auch weht,
dort, wo der Neptun Wache hält,
das Leben kommt und geht ....

130) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 28.Februar 2015 um 18:45 Uhr:
--
Am Pranger ...

Dort Flüsse und Täler, da die Politik,
die Wunden der Erde im Elend schon steh`n,
doch weltweit nichts ändert an dieser Kritik,
denn Raubau, Vernichtung wird weiter so geh`n.

Da Tiere die " gehen ", dort Meere verdreckt
und Wälder die fallen, nur für den Profit,
was wir da zerstören in uns selber steckt,
denn wir verantworten dass ja auch mit.

Dort Berge vergammeln, da Land unter geht,
die Gier der Machthaber, kaum volksnah` geführt,
die Menschheit aus dem Garten Eden entschwebt
und im – weiter so – bald sich selbst überlebt.

Da Menschen - die hungern, dort Zweikampf und Tod,
wo Kinder verrecken - der Reichtum schaut weg,
die Hälfte der Menschheit schon bettelt um Brot
und die Politik streicht die Mittel zum Zweck.

Dort greift man zur Bombe, da rührt man im Gift,
die Waffen von Ängsten sich rüsten zuhauf,
damit man den Anderen noch übertrifft,
so bringt man die Apokalypse zum Lauf.

So wird es einst kommen – Zerstörung der Erde,
vielleicht hat der Kain Eden überlebt,
und das rundum töten, in uns als Erbe,
w*****einlich zur Selbstvernichtung noch trägt.

M., den 14.02.2010
K.-H. Wacker

129) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 28.Februar 2015 um 18:25 Uhr:
--
Am Wegesrand ...

Am Wegesrand ein Veilchen steht,
verneigt sich leicht im Wind,
der über grüne Weiden weht,
dort wo die Sonne langsam sinkt.

Kurz vor dem Abend, heile Welt,
kein Laut sich in die Runde trägt
und die Natur sich ruhig hält,
sich nur im Gras ein Hauch bewegt.

So kommt die Nacht, verwischt das Bild,
zur Dunkelheit der Wind auffrischt,
zum Sturm entfesselt sich nun wild,
die Ruhe damit auch zerbricht.

Am Wegesrand ein Veilchen steht,
verschmutzt zeigt sich ihr Kleid,
am Morgen als die Sonn` aufgeht
der Wind sich auch nicht mehr da zeigt.

Veilchen blau und wunderschön,
wohl wartet auf den Wind,
dass der ihr Kleid kann sauber weh`n,
damit es wieder farbig winkt.

M., den 27.02.2015
K.-H. Wacker

128) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 25.Februar 2015 um 12:58 Uhr:
--
Zweimal ...

Zweimal um die Welt gefahren,
einmal auch im Huckepack,
wo oft lauerten Gefahren,
sah ich manches Truckerwrack.

Vorbei an Bergen und durch Täler,
wie durch Wüsten- hitzereich,
da streikte selbst der Tourenzähler,
der Schweiß tropfte dort „ windelweich.“

Die Angst vor`m Überfall an Tagen,
und nur ein Beil für Gegenwehr,
wie auch die Nächte, im Tankwagen,
das schlauchte auch den Körper sehr.

Öfters beäugt von Beduinen,
von Räubern auch am Straßenrand,
entlang an den Eisenbahnschienen,
durchquerte ich so manches Land.

Auch Freundlichkeit ist mir begegnet,
oft dort, wo nur die Armut „ winkt “,
in vielen Nächten, die verregnet,
fuhr weiter dann, meistens halb blind.

Im Stillstand auch auf Schotterstraßen,
den Tag, die Nächte, dort verbracht,
manch`mal erwacht vor Kamelnasen,
bei denen keines nur so lacht.

Auch gefangen `mal genommen,
für den Truck- „ Aufwiederseh`n “
und den Häschern doch entkommen,
angeschossen blieb nicht steh`n.

Zweimal um die Welt gefahren,
das bischen Glück immer dabei,
ging dann in Rente, nach den Jahren,
weil die Fahrtzeit war vorbei.

Hinweis:
Angeschossen an der linken Hüfte ( Kaliber 7,62 mm / Stahlmantel ), verkapselt.
Huckepack- u.- Combiverkehr, mittels Stückgut- u.- Tankcontainern.

127) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 24.Februar 2015 um 09:12 Uhr:
--
Zukunftsblind …

Wir laufen zukunftsblind vorüber,
wir schauen weg- was vor uns liegt
verschlafen täglich immer wieder
man dabei sich auch noch belügt.

Denn unser Ich wird schon verkauft
und auch ausspioniert,
selbst uns`re Kinder, wie getauft?
Durchsichtig werden schon frisiert.

Schlafen wir halt so einfach weiter
und schauen weg, was uns noch bringt,
wir bleiben blind und taub, da-leider,
vielleicht doch noch nur Affen sind?

Der Erdumlauf schon zu gemüllt,
Chemie, die uns umringt,
die Welt- Natur, zerstörtes Bild,
wo zu vieles in uns schon stinkt.

A-Bombe nicht mehr zeitgemäß,
Plutoniumwaffe schon entstand,
mit dem Zünder unter`m Gesäß,
fragt: Wo ist da unser Verstand?

Die Meere,Seen,Flüsse und Himmel,
der Boden Erde schon verdreckt,
die Nahrung aus chemischem Schimmel,
wer weiß da, was noch in uns steckt?

Vielleicht muss erst die Erde stinken,
die Menschheit riechen - ihren Dreck,
vielleicht in diesem auch ertrinken,
im Hilferuf: „ Ich bin gleich weg.“

126) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 22.Februar 2015 um 17:59 Uhr:
--
Abendrot ...

Noch spielt der Wind im Abendrot,
noch raunt er vor dem Licht,
die Sonne sinkt, ihr Feuer loht,
das letzte Strahlen bricht ...

Dann wandern Schatten lautlos her,
der Nebel steigt und wogt,
der Tag sich wehrt vor Nacht so sehr
und lang im Kampfe tobt ...

Doch immer mehr beginnt die Nacht,
sie schlägt das letzte Licht
und geht einher mit ihrer Macht,
mit vollen Schatten ficht ...

So senkt sich schnell die Dunkelheit
auf`s Leben und das Land,
das erst nach vielen Stunden zeigt,
den neuen Tag im Sonnenstand ...

125) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 22.Februar 2015 um 17:56 Uhr:
--
Stop an go ...

Stop an go und Stunden im Rücken
und Stillstand oft am Straßenrand,
wo die Zeit mich dann will erdrücken,
der ich halte kaum noch stand.

Rohbenzol hab ich geladen,
Gefahrgut, das sehr giftig ist,
mit 20 Tonnen im Tankwagen,
ist man mehr Teufel als der Christ.

An Straßenrändern immer wieder,
sieht man so manche Kreuze steh`n,
wo letztlich der Tod blieb der Sieger,
den man ja nie direkt kann seh`n.

So „ knüppelt „ man sich durch die Stunden,
bei Regen, Schnee, wie Tag und Nacht,
denn kommt zu spät man zu dem Kunden,
dann hat der sein Tor dicht gemacht.

Die Ruhezeiten kaum zu halten,
oft die Lenkzeiten ignoriert,
denn beim hoch-und herrunter schalten,
meist das Gefühl zur Zeit verliert.

Stop an go, nicht gut für Kunden,
denn die haben niemals Zeit,
deshalb „ brummt “ man runter Stunden,
und überschreitet die Fahrtzeit.

Da den Firmenchef im Rücken,
dort die Verkehrspolizei,
alle reißen uns in „ Stücken “,
weil wir als Sklaven sind dabei.

Stop an go – im Stillstand hängen,
irgendwo es immer kracht,
denn auf den Straßen alle drängen:
Fahr` zur Seite, Platz gemacht.

Das Auto dient sehr oft als Waffe,
im Straßenkampf, wer siegt? Verliert?
Wohl letztlich versagt da der Affe,
der sich als Mensch nur tituliert.

Ps.: „ Knüppeln „- Kraftfahrerausdruck für längeres fahren.

124) K.-H. Wacker aus ... schrieb am 22.Februar 2015 um 09:21 Uhr:
--
Unterwegs ...

Unterwegs schon 14 Tage,
40 Tonnen als „ Gepäck “
und nicht überladen, g`rade,
fuhr ich aus Madrid jetzt weg.

Blauer Himmel und viel Sonne,
im Führerhaus der Schweiß schon stinkt,
weil ich nicht zum Ruhen komme
und die Zeit mich nicht mit nimmt.

Die Berge hoch, die Berge runter,
wo die Kriechspur endlos zieht,
da muss man bleiben, immer munter
und nicht letztlich im Graben liegt.

Doch, Halt und Ruhezeit, nach Stunden,
die muss man finden, an der Spur,
da dreht man oft auch zu viel Runden,
wo weiter tickt, die Lenkzeituhr.

Da fährt man auch `mal durch bis Morgen,
die Lenk-und Ruhezeit im Schlepp,
das bleibt jedoch auch nicht verborgen,
letztlich ist man ja doch der Depp.

Zu Kontrollen raus gezogen,
„ Ach schau an “ , der „ Bulle „ schreit,
„ wieder einer mich belogen,
mit überschrittener Lenkzeit.“

Was folgt: Punkte und Geldstrafen,
Flensburg „ grüßt “, die ganze Zeit,
denn man kann nie lange schlafen,
das ist und bleibt des Truckers Leid.

Unterwegs schon 14 Tage,
mit 40 Tonnen als „ Gepäck “,
wo - stop an go – täglich die Plage,
dabei oftmals kommt nicht vom Fleck.

Lenk- und Ruhezeit? Von wegen,
die einzuhalten, reines Glück,
Katz und Mausspiel – Truckers Leben,
wo die Zeit spielt niemals mit.


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